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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 33

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 33 (sequence 171)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7183-3483331
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Mossinson, Gronemann 33 gestellt. Ich habe Ihnen Zahlen zu geben. Zahlen sind langweilig, aber bedenken Sie, dass diese Zahlen ei kennen lassen, wohin das zionistische Schiff steuert. Das Kongressgericht beschäftigt sich seit einer Woche mit dieser Aufgabe. Die Arbeit war schwierig und langwierig, und ich muss an dieser Stelle Beschwerde führen, dass das Verhalten einer grossen Anzahl von Fraktionen und Landsmannschaften uns die Arbeit erschwert: und zwar dadurch, dass fast ein jeder, der ein Ansuchen an das Kongressgericht stellt, den Wunsch hat, dass die betreffende Verhandlung erst am Tage der Eröffnung vorgenommen werde. Sie begreifen, dass dies physisch unmöglich ist. Es ist auch notwendig, dass uns das Material rechtzeitig zugänglich gemacht wird. Wir sind nicht in der Lage einer Wahlprüfungskommission eines regulären Parlaments und sind meist gezwungen, äusserst summarisch zu verfahren. Ich glaube aber für das Kongressgericht in Anspruch nehmen zu können, dass wir wirklich stets nach bester Ueberzeugung gehandelt haben und dass niemand im Kongressgericht bei den Verhandlungen und Entscheidungen an die politische Richtung gedacht hat, die er sonst etwa im Leben vertritt. Trotzdem verkenne ich nicht, dass wir, die wir als eine Art Einwanderungskommission über die Zertifikate zur Einwanderung in dieses Gelobte Land zu verfügen hatten, eine Arbeit getan haben, die nicht gerade unsere Beliebtheit fördern kann; aber das ist auch nicht der Zweck. Wir arbeiten auf einem jedem Kongress stets für den nächsten. Es ist eine Erziehungsarbeit zur stets grösseren Vervollkommnung der Reinheit unserer Wahlen. Wir sind wieder ein gut Stück weiter gekommen. Ich habe auf früheren Kongressen es als den absoluten Willen des Gerichtes bezeichnet, zu erreichen, dass zu einem bestimmten Stichtag alle Schekelgelder einbezahlt sind, dass für die Berechnung der Stimmen spätere Gelder nicht mehr in Frage kommen. Ich kann mit Freude feststellen, dass wir nach dieser Richtung ganz erhebliche Fortschritte gemacht haben, wenn auch noch durchaus nicht alles so weit ist, wie es sein soll. Weiters können wir mit Freude feststellen, dass sich in immer weiteren Ländern die Erkenntnis verbreitet, dass die Kongressdelegierten durch richtige Wahlen bestimmt werden müssen. Wir haben nach unserem Statut auch die Möglichkeit einer Einheitsliste. Andere Möglichkeiten gibt es nicht und lassen wir nicht zu. Wenn heute zum erstenmal auch in Amerika Wahlen durchgeführt worden sind, so nimmt das Kongressgericht es für sich in Anspruch, auch dafür verantwortlich zu sein, und wir halten es für überaus erfreulich, dass diese Tatsache berichtet werden kann. Die Wahlen in Amerika und in manchen anderen Ländern sind noch weit davon entfernt, Musterbeispiele zu sein. Sie müssen bedenken, dass das Proportionalwahlsystem in vielen Ländern unbekannt ist und speziell

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