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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 25

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 25 (sequence 163)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Russell, Dufour-Feronce, Weaver 25 Exz. Albert Dufour Feronce, stellvertretender Generalsekretär des Völkerbundes: Sie hatten die Güte, den Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Erik Drummond, einzuladen, Ihrem Kongress beizuwohnen. Leider ist er verhindert, persönlich hier zu erscheinen, weil er sich nicht in der Schweiz befindet. Er hat mir den Auftrag erteilt, Ihnen nicht nur für die Einladung zu danken, sondern auch seinem aufrichtigen Bedauern Ausdruck zu geben, dass er der Sitzung nicht beiwohnen kann. Aber er hat mir auch den Auftrag gegeben, hier zur Verlesung zu bringen, was er, wenn er die Freude gehabt hätte, hier zu sein, gesagt haben würde. (Liest:) Als der Rat des Völkerbundes am 24. Juli 1922 das Palästinamandat bestätigte, billigte er gleichzeitig den Grundsatz der Schaffung eines nationalen Heimes für das jüdische Volk in Palästina. Die ständige Mandatskommission des Völkerbundes prüft alljährlich die Art, wie die Mandatarmacht ihre schwierige Aufgabe ausführt, zu welcher auch die Schaffung günstiger Bedingungen für die Errichtung des nationalen Heimes und die Sicherung der bürgerlichen und religiösen Rechte aller Bewohner Palästinas ohne Unterschied von Rasse und Religion gehört. So wurde zwischen dem Völkerbund und Palästina eine sehr enge Verknüpfung geschaffen. Auf Grund des Mandates soll eine geeignete Jewish Agency gebildet werden, die die Verwaltung Palästinas in den mit der Schaffung des jüdischen nationalen Heimes verknüpften Fragen berät und unterstützt, und es ist die Zionistische Organisation, die unter den im Mandat festgelegten Voraussetzungen als diese Agency anerkannt wird. Die ihrem jetzigen Kongress vorliegenden Vorschläge für die Erweiterung der Agency werden daher von dem Völkerbund mit Interesse verfolgt werden. Erlauben Sie mir, namens des Generalsekretärs die Hoffnung auszudrücken, dass die auf die Förderung des jüdischen nationalen Heimes gerichteten Bestrebungen von Erfolg gekrönt und immer von jenem Geist der Verständigung durchdrungen werden, der alle Arbeiten des Völkerbundes selbst erfüllt. (Beifall.) C. H. W. Weaver, Sektionschef in der diploma* iischen Abteilung des Internationalen Arbeitsamtes des Völkerbundes: Ich habe die Ehre, Ihnen in Vertretung von Herrn A1 - bert Thomas, Generalsekretär des Internationalen Arbeitsamtes, Grüsse zu überbringen und gleichzeitig auch das Bedauern des Herrn Thomas auszudrücken, weil er leider nicht

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