Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite LXXVI (sequence 92)
- Language
- German, English, Hebrew
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LXXVI e) Das Erziehungsdepartement hat dem Waad Hachinuch einen Rechenschaftsbericht über seine Tätigkeit und den allgemeinen Stand des Erziehungswesens zu unterbreiten. f) Entsprechend dem Statut sind das Erziehungsdepartement und seine Mitglieder der Exekutive verantwortlich. K. Errichtung neuer Anstalten und die Ueberführung von Anstalten einer Kategorie in die andere. Was diesen Punkt anbelangt, bleibt der Status quo aufrechterhalten bis zur endgültigen Regelung der diesbezüglichen Bestimmungen durch die Exekutive in Uebereinstimmung mit den Schulkomitees. 41. Technikum in Haifa Der Kongress beschliesst, folgende Anträge dem Aktionskomitee zu überweisen: 1. Der Kongress ersucht die Exekutive, Sachverständige nach Haifa zu entsenden, die — gegebenenfalls im Einvernehmen mit dem neu zu ernennenden Direktor der Anstalt — die gegenwärtige Lehrtätigkeit der Anstalt überprüfen, ihre weiteren Entwicklungsmöglichkeiten untersuchen und auf Grund dieser Untersuchung die Lehiziele des Instituts unter primärer Berücksichtigung der praktischen Bedürfnisse der Landesentwicklung im einzelnen festlegen sollen. 2. Bis zum Abschluss dieser Untersuchung soll der gegenwärtige Charakter der Anstalt als eines Technikums („Polytechnic") gewahrt werden, wobei der Unterricht insbesondere nach der praktischen Seite hin vervollkommnet werden soll. 3. Angesichts des Rücktritts des gegenwärtigen Direktors wird die Exekutive ersucht, unverzüglich Schritte zur Ernennung eines neuen Direktors zu unternehmen. Die Verantwortung für die Leitung und Aufsicht der Anstalt verbleibt nach wie vor ausschliesslich in den Händen der Exekutive. 42. Eiserner Fonds für Erziehungs- und Kulturarbeit Der Kongress beschliesst, folgende Anträge dem Aktionskomitee zu überweisen: a) Kommissionsantrag: In der Erkenntnis, dass ausser den nicht genügenden Summen des normalen Budgets die Herbeischaffung grosser Mittel nötig ist, um die Erziehungsarbeit auf eine feste Basis zu stellen, die bestehenden Institutionen weiter zu entwickeln, neue Institutionen auf den Gebieten der Erziehung, Sprache, Literatur, Wissenschaft des Judentums und verschiedener Zweige der Kunst im Lande zu schaffen, nimmt der Kongress den Vorschlag der Frau Schoschannah Persitz, der von der Erziehungskommission angehört wurde, an, betreffend die Schaffung eines „eisernen Fonds für Erziehungs-und Kulturarbeit in Palästina". Die für diesen Fonds bestimmten Summen werden im Rahmen des Keren Hajessod festgelegt und der Ertrag wird der Erhaltung von Erziehungs- und Kulturanstalten gewidmet. Der Kongress beauftragt die Exekutive in Palästina, an der Verwirklichung dieses Vorschlages zu arbeiten.