Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite LXIII (sequence 79)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3476254-3476286--7091-3483239- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LXUI 28. Resolutionen zum Budget 1. Die Exekutive wird aufgefordert, die von der Amzic zu übernehmenden Aktiven, insbesondere die durch Hypothek auf Gebäude in Herz liah gesicherten Anleihen im Betrage von 23 000 Pfund, im Einvernehmen mit den Banken zu mobilisieren und den Erlös für die landwirtschaftliche Kolonisation zu verwenden. 2. Die Exekutive wird beauftragt, dahin zu wirken, dass der J. C. T., falls eine kontraktliche Verpflichtung diesbezüglich besieht, £ 10 000 Aktien der Bank Hapoalim übernimmt, zahlbar in vier Jahresraten. 3. Die Exekutive soll auf £ 2000 Shares der Handwerkerbank im Interesse der Bank verzichten. 4. Der Kongress stellt fest, dass ein noch nicht entschiedener Streit zwischen dem Liquidator des ehemaligen russischen zionistischen Zentralkomitees und der Zionistischen Organisation sowie noch andere noch unentschiedene Forderungen gegen die Zionistische Organisation schweben. Der Kongress beauftragt die Exekutive, dafür Sorge zu tragen, dass, falls in diesen Sachen Urteile zuungunsten der Zionistischen Organisation ergehen, die daraus sich ergebenden Schulden mit zu denjenigen gehören, die von der erweiterten Jewish Agency übernommen werden. 5. Der Kongress beschliesst LP 750 zwecks Ausgleichs der Lehrstunden in den allgemeinen Schulen, sowie LP 2000 zwecks Eröffnung aller Klassen in den allgemeinen Lehrerseminaren zu bewilligen und beauftragt das Aktionskomitee die Deckung hierfür im Rahmen des beschlossenen Budgets zu finden. 6. Im Posten B. 4 sind LP 700 für Hilfeleistung an russische Zionisten inbegriffen. G. Immigration 29. Alijah 1. Der XVI. Kongress begrüsst den Wiederbeginn einer Alijah, die den Weg für eine dauernde und wachsende Masseneinwanderung öffnet und dem palästinensischen Jischuw und der zionistischen Bewegung im Galuth neue Kräfte verleiht. Gleichzeitig stellt der Kongress mit grossem Bedauern fest, dass bisher der Umfang der Alijah nicht den Bedürfnissen und Möglichkeiten der jüdischen Arbeit im Lande entsprach und dass die ungerechtfertigten Behinderungen und Einschränkungen der Alijah den Verlust einer Reihe von Arbeitspositionen für den jüdischen Arbeiter in Erez Israel herbeigeführt haben. 2. Der XVI. Kongress stellt fest, dass die neuen Arbeitsmcglichkeiten des Landes die Aufnahme einer breiten Alijah in den nächsten Jahren ermöglichen. Die grossen Arbeiten der Regierung, die Bauarbeiten der internationalen Gesellschaften, die Pflanzungswirtschaft, die intensive Landwirtschaft sowie die Entwicklung von Industrie und Gewerbe erfordern den Zustrom von Tausenden von Arbeitskräften. Zwecks Sicherstellung dieser Arbeiten für den jüdischen Arbeiter fordert der XVI. Kongress die Exekutive auf, mit allen Mitteln Immigranten in entsprechender Zahl rechtzeitig ins Land zu bringen.