Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 480 (sequence 522)
- Language
- German, English, Hebrew
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- Haifa 1× ep/1047930
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19. Sitzung: Bericht der Arbeits-Kommission Berichterstatter J. Suprasky: Ich bitte, noch einen zweiten Antrag anzunehmen, welcher folgendermaßen lautet: Angesichts der geplanten Einstellung der seit dem 1. September v. J. mit Hilfe des Joint Distribution Gommittee in Tel Awiw und Haifa organisierten Hilfstätigkeit und angesichts des Umstandes, daß diese Einstellung der Hilfstätigkeit, die größtenteils Kindern und Kranken zugute gekommen ist, eine Katastrophe für den städtischen Jischuw in Palästina bedeuten und unsere politische Position in Palästina schwächen würde, beauftragt der Kongreß die Exekutive, zusammen mit dem Joint Distribution Gommittee für Fortsetzung der sozialen Fürsorge in den Städten Palästinas zu sorgen, und trägt ihr auf, die budgetäre Seite dieser Frage zu lösen. Vorsitzender (nach Durchführung der Abstimmungen): Der Antrag Jaari auf Uehergang zur Tagesordnung über den Antrag Landau ist mit 37 gegen 36 Stimmen abgelehnt. Der Antrag Landau selbst mit 46 gegen 42 Stimmen abgelehnt. (Zwischenrufe.) Da die Abstimmung bezweifelt wird, lasse ich nochmals über den Antrag Landau abstimmen (nach neuerlicher Durchführung der Abstimmung): Der Antrag Landau ist mit 65 gegen 33 Stimmen abgelehnt. Ueber den zweiten Antrag des Herrn Suprasky können wir in diesem Zeitpunkte nicht mehr abstimmen. Es liegen uns noch Anträge der Subkommission für Handel und Industrie vor. Ich glaube, daß der Kongreß damit einverstanden ist, daß wir diese Anträge*) der Exekutive als Material übergeben. *) Diese Anträge lauten: I. Resolution betreffend „Manor". Die Kolonisations-Kommission sieht in dem Siedlungs- und Industriewerke der Textilgeseilschaft „Manor", das durch eine Mittelstandsgruppe mit Aufwand bedeutender Summen geschaffen wurde, ein für die industrielle Entwicklung Palästinas bedeutendes Unfernehmen und fordert die Exekutive auf, die für die Konsolidierung des Manor-Werkes nötigen Mittel baldigst zur Verfügung zu stellen. Die Entziehung des nötigen Kredites würde den Untergang der neu geschaffenen Siedlung in Djeda und eines der wichtigsten Industrie* werke bedeuten. Angesichts der Wichtigkeit der Manor-Kolonie soll dem Manor* Kredite im Falle der Knappheit des Handels- und Industrie-Budgets das Prioritätsrecht zugestanden werden. 480