Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 467 (sequence 509)
- Language
- German, English, Hebrew
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Feuerring, Mereminski, A. Fischmann 6. Der Kongreß ersucht das Aktions-Comite, je eine Kommission für London und Palästina einzusetzen, die bis zu derjenigen Sitzung des Aktions-Gomites, welche das Budget für das Jahr 5689 zu bestimmen haben wird, die Gehaltsskala für die Funktionäre der Zionistischen Organisation und ihrer sämtlichen Institutionen, einschließlich der Mitglieder der Exekutive, ausarbeiten soll. 7. Der Kongreß drückt den beiden Kommissionen, die sich mit der Nachprüfung der Gehälter in London und Palästina beschäftigt haben, den wärmsten Dank aus. Vorsitzender (nach Durchführung der Abstimmung): Die Anträge 1 und 2 zur Gehaltsfrage sind angenommen. Israel Mereminski (A. C, Poale Zion — jüdisch): Ich stelle folgenden Antrag: Der Volkscharakter der Zionistischen Organisation und die großen Bedürfnisse der Bewegung, deren Befriedigung nur auf freiwilligen Beiträgen zu den verschiedenen nationalen Fonds basiert, die jetzige schwere Krisis und das geringe der Zionistischen Organisation zur Verfügung stehende Budget machen es notwendig, in dei nächsten Periode möglichst weitgehende Ersparnisse an den Ausgaben für Gehälter der Funktionäre der Zionistischen Organisation — deren ergebene und treue Pflichterfüllung anerkannt werden muß — eintreten zu lassen. Der Kongreß beschließt daher, den Mitgliedern der Exekutive und den Direktoren des Keren Hajessod und der Banken, die mit der Zionistischen Organisation in Palästina verbunden sind, zu empfehlen, daß sie sich mit einem Höchstgehalt von $0 Pfund monatlich begnügen. Der Exekutive in London wird empfohlen, die von der Londoner Kommission vorgeschlagenen Maximalgehälter einzuführen. Del. Ada Fisehmann (Palästina, Hapoel Hazair — hebräisch): Geehrter Kongreß! In der letzten Zeit wurde in unserer Organisation andauernd über Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gesprochen, ohne daß in dieser Beziehung etwas Positives geschehen wäre. Die bürgerlichen Parteien sprechen von Verschwendung der Gelder der Zionistischen Organisation, deren sieh angeblich die Arbeiter schuldig machen, und fordern von diesen Einschränkungen, obwohl sieh die Arbeiter auch mit 3 Pfund monatlich begnügen. Von Geldverschwendung kann man nicht bei den Institutionen der Arbeiterorganisationen, sondern nur in der Zionistischen Organisation selbst sprechen. Es ist unmoralisch, wenn Mitglieder der Exekutive, der Leitung des Keren Hajessod und der Banken, die monatlich 75 bis 200 Pfund Gehalt beziehen, über Verschwendung der Gelder bei den Arbeitern sprechen. Es gibt in Palä- 30 467