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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 456

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 456 (sequence 498)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6941-3483088
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18. Sitzung: Bericht der Budget-Kommission durch zeitweilige Krisen erschüttert werden kann. Einer Partei oder einer Organisation, wie es die unsrige ist, ziemt es, starke Nerven zu haben, Ruhe zu bewahren und schwer zu arbeiten. Es kommen schwere Tage, aber es kommen auch bessere Tage. Und selbst wenn wir die besseren Tage nicht sehen sollten, so werden wir doch die Genugtuung haben, daß diejenigen, die nach uns kommen werden, ehrenvollere und bessere Tage erleben werden. Und diese Tage vorzubereiten, ist die Pflicht und die Absicht «aller, der Exekutive, der Oppostion, der Fraktionen, der Landsmannschaften und wie sonst unsere Terminologie lauten mag. Es gibt etwas, was über uns allen steht: der Aufbau des Heims, so schnell wir es können, damit wir noch in unseren Tagen sehen, wofür wir unser Leben gegeben haben. (Stürmischer, langanhaltender Beifall.) Vizepräsident Leo Motzkin übernimmt den Vorsitz. Del. Isaak Feuerring (Deutschland, Linkes Zentrum, Berichterstatter der Budgetkommission — deutsch): Im Namen der Budgetkotmmission gestatte ich mir, Ihnen das Budget der Londoner Exekutive und das Palästinalbudget für das Jahr 5688 vorzulegen. Bevor wir auf die einzelnen Posten eingehen, gestatten Sie mir einige Bemerkungen: Die Budgetkommission hat sich in mehr als fünfzehn Sitzungen eingehend mit dem Palästinabudget beschäftigt. Sie hat die Berichte einer Keihe von Kommissionen und Vorträge von Sachverständigen gehört und sich die größte Mühe gegeben, das vorhandene Budget auf die bestmögliche Weise für die einzelnen Zwecke aufzuteilen. Es gibt kein einziges Mitglied der Kommission, das nicht empfinden würde, wie außerordentlich schwierig es sein wird, mit dem Budget, das wir Ihnen zur Annahme vorschlagen, auszukommen. Selbst wenn große Teile des Budgets nicht von vornherein gebunden gewesen wären, würden angesichts der besonderen Verhältnisse in Palästina die zur Verfügung stehenden Beträge im Verhältnis zu den regulären und den diesmaligen besonderen Aufgaben ungenügend sein. Was aber unsere finanzielle Lage und damit auch die Arbeit der Budgetkommission besonders kompliziert hat, ist die Tatsache, daß große Teile des Budgets von vornherein ausschieden, weil sie schon vorher festgelegt waren. 456

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