Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 427 (sequence 469)
- Language
- German, English, Hebrew
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Weizmann, Ussischkin rechtigt sein, das Budget mit der tatsächlichen Lage in Einklang zu bringen und die zu diesem Zwecke notwendigen Aenderungen vorzunehmen. 2. Die Exekutive soll freie Hand haben, im Rahmen der statutarischen Bestimmungen jeden von ihr als notwendig oder wünschenswert erkannten Schritt zu tun, um eine effektive und dauernde Kontrolle über Keren Kajemeth und Keren Hajessod auszuüben und die Arbeit der Fonds mit der Arbeit der Exekutive zu koordinieren. Diese Erklärungen habe ich abzugeben und ich möchte noch hinzusetzen, daß es die dringende Aufgabe der Exekutive sein wird, alle Anstrengungen zu machen und die gesamte zionistische Welt zu einer Anstrengung zu veranlassen, um außerhalb des Budgets und im Einklang mit den Arbeiten für den Keren Hajessod Gelder zu bekommen, die die Möglichkeit ergeben, auch das Problem der Arbeitslosigkeit einer Lösung zuzuführen. Das ist keine budgetäre Verpflichtung seitens der Exekutive. Es ist nur eine Betonung dessen, was schon hier im Kongreß mehrmals betont wurde, daß es Pflicht eines jeden Zionisten und der Exekutive sein wird, die Zionisten aufzufordern, alle Anstrengungen zu machen, um es der Exekutive zu ermöglichen, eine Lösung der Arbeitslosenfrage herbeizuführen. Das ist alles, was ich vor den Wahlen dem Kongreß zu erklären habe. M. M. Ussischkin (A.C., Palästina — jüdisch): Ich bitte um das Wort. Vorsitzender: Es ist bei uns nicht üblich, vor den Wahlen eine Debatte zu führen. Ich werde aber den Kongreß befragen, ob er eine Diskussion vor der Vornahme der Wahlen wünscht. (Nach Durchführung der Abstimmung:) Der Antrag auf Eröffnung einer Debatte ist mit 73 gegen 60 Stimmen abgelehnt. (Rufe: Namentliche Abstimmung!) Nach den Statuten muß dieser Antrag von 75 Stimmen unterstützt werden. Rabbi Meyer Berlin (A. C, Misrachi — jüdisch) : Dann muß ich erstens feststellen, daß die vorausgegangene Abstimmung ungesetzlich war, und zweitens bitte ich 427