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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 425

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 425 (sequence 467)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6910-3483057
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Schachtel Schmorak, Locker, Sokolow, Sprinzak, Kaznelson Vorsitzender (nach Durchführung der namentlichen Abstimmung) : Der Antrag auf U e b e r w e i s u n g a n d as Aktions- Komitee (Dr. Schachtel) ist mit 104 gegen 89 Stimmen a b - gelehnt. Del. Berl Kaznelson (hinter dem Präsidenten stehend, ruft wiederholt): Hoch Nir! (Stürmischer Beifall liniks, starker anhaltender Lärm.) Del. Berl Kaznelson: Im Namen der Fraktion Poale Zion und der Arbeiter Brez Israels, die uns entsandt haben, erkläre ich, daß die Abstimmung über diese wichtige Frage keinen Ernst beweist. Der Kongreß hat damit nicht nur seine Einstellung zu „Nir", sondern seine Feindschaft gegen uns und seine Furcht vor uns hewiesen. Ich erkläre im Namen derer, die uns delegiert haben, daß die Verständnislosigkeit und die Feindschaft gegen die Arbeiter uns nur stärker machen werden. Wenn Sie die Sache nicht dem Aktions-Komitee zu ernster und sachlicher Beratung übergeben, mit dem Ziele, den Frieden herzustellen, dann werden wir uns unbekümmert auf uns selber stellen und die organisierte Kraft des palästinensischen Arbeiters stärker als je aufbauen. (Tosender Beifall links; die Linke stimmt die Hatikwah an; die Delegierten erheben sich von den Sitzen; Rufe des Del. R u b a s c h o w : Es lebe der Arbeiter in Erez Israel!) Berichterstatter Dr. Schmorak: Als die Angelegenheit in der Sitzung der Kommission mit Majorität angenommen wurde, haben wir erklärt, daß wir nichts dagegen haben, daß die Rechte des „Nir" außerhalb des Vertrages in einem Separatabkommen gewahrt werden. Es ist unrichtig, daß wir einen Angriff auf die Arbeiter planen. Wir wollen nur, daß die Verträge Verträge seien. DeL Levy Szkohiik: Wenn es richtig ist, daß der Hauptgrund gegen „Nir" der ist, daß die Mitunterfertigung des Vertrages durch „Nir" den kommerziellen Wert des Vertrages schädigt, so erkläre ich, daß wir uns verpflichtet haben, alles zu tun, damit auch unter diesen Umständen der kommerzielle Wert des Vertrages gewahrt bleibe. Ich beantrage, daß der in Frage stehenden Resolution folgender Satz beigefügt wird: Bei Mitbeteiligung des „Nir" als dritter Partei muß der kommerzielle Wert des Vertrages gewahrt bleiben« 425

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