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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 420

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 420 (sequence 462)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6905-3483052
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17. Sitzung: Bericht der Kolonisations-Kommission nung dieses Zweiges unserer Landwirtschaft mit sich gebracht. Die Orangenzucht hat . auch in der Arbeiterkolonisation erheblich an Bedeutung gewonnen und ist sicherlich dazu berufen, bei der Verwurzelung jüdischer Arbeiter in den Pflanzungskolonien eine entscheidende Eolle zu spielen. Der Arbeitsplan für die nächste Zukunft hat uns sehr viel Sorgen bereitet. Alle Gruppen des Kongresses haben in unserer Kommission die Notwendigkeit der Konsolidierung unserer Siedlungen und unserer ganzen landwirtschaftlichen Tätigkeit stark betont. So gab es in bezug auf Neugründungen nur eine Meinung. Wir wußten alle, daß es das Budget im Augenblick nicht gestattet, neue Siedlungen zu schaffen, und damit haben sich alle, wenn auch schweren Herzens, abgefunden. Aber die Mitteilungen, die wir von der Budgetkommission erhielten, wirkten wie Unheilsbotschaften nicht nur für unseren Konsolidierungsplan, sondern für jede vernünftige, rationelle Wirtschaft überhaupt. Wir haben das Konsolidierungsbudget, das vom Kolonisations-Departement entworfen wurde und einen Betrag von 258.000 Pfund für das Jahr 5688 vorsah, in Anbetracht unserer Finanzlage zurückgestellt und wählten einen Arbeitsplan, der uns das Bestehende über die schwere Zeit hinweg erhalten soll. Zu diesem Zwecke haben wir für jede Siedlung und für jeden Arbeitszweig das Allernotwendigste vorgesehen und sind zu einem Minimalbedarf von 146.000 Pfund gekommen. Auch dieser Arbeitsplan kann nicht realisiert werden. Wir konnten für ihn zwar das Verständnis der Budgetkommission gewinnen, aber das Geld zu bekommen war unmöglich. Einen Betrag von 106.000 Pfund konnten wir unmöglich nach wirtschaftlichen und Kolonisationsprinzipien verteilen und haben es deshalb der neuzuwählenden Exekutive überlassen müssen, einen Arbeitsplan in diesem Eahmen aufzustellen. Indem ich nunmehr zu den Beschlüssen und Eesolutionsanträgen der Kommission übergehe, möchte ich darauf hinweisen, daß ich Ihnen zwei Gruppen von Beschlüssen vorzulegen habe. Die eine betrifft die Prinzipien unserer Kolonisationspolitik, vom finanziellen Gesichtspunkte aus gesehen, die andere regelt einige wichtige Bestimmungen des Vertrages, den der Keren Hajessod mit unseren Siedlern abschließen soll. Es ist sicher für den Kongreß sehr umständlich, über Einzelheiten des Vertrages abzustimmen, aber diese Einzelheiten haben zum Teil prinzipielle Bedeutung, wie zum Beispiel die Frage „Nir", teils sind sie entscheidend für die Kreditbasis unseres ganzen bisherigen Aufbauwerkes. Es sind also wichtige politische und finanzpolitische Entscheidungen 420

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