Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 383 (sequence 425)
- Language
- German, English, Hebrew
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F. Roseriblüth, Sokolow heute schon ist. Gegenüber einem Beamtenbestand von 120 bis 130 Beamten vor fünf Jahren weist heute dieses Bureau bloß einen Personalbestand von vierzig Angestellten auf. Weiter, glaube ich, kann man dieses Bureau nicht beschränken. Sie müssen diesem Bureau die Mittel zur Verfügung stellen, um es leistungsfähig und schlagfertig zu erhalten. Sie müssen den Gedanken fallen lassen, daß Sie das Londoner Bureau aufgeben können. Wir haben den Antrag gestellt, daß die organisierten zionistischen Landes- und Sonderverbände für jedes organisierte Mitglied außer dem Schekel noch einen Sonderbeitrag, etwa in der Höhe des Schekels, für die Zwecke der Zionistischen Exekutive abführen sollen. In London wird wichtige, hedeutsame Arbeit geleistet. Ich bitte Sie, unterstützen Sie die zukünftige Exekutive in ihrer schwierigen, undankbaren, von den wenigsten erkannten und verstandenen Aufgabe. (Lebhafter Beifall.) Nahum Sokolow (Präsident der Zionistischen Exekutive — deutsch): Der Resolutionsantrag betreffend die Inkompatibilität ist in der Exekutive nicht besprochen worden. Bei allem Respekt vor der Organisationskommission möchte ich doch die Nützlichkeit und Möglichkeit dieses Antrages bezweifeln. Im Antrag der Mehrheit steht das Wort „Personen44. Wir haben keine „Personen44 vor uns, sondern Zionisten, die sich im Aktions-Komitee oder anderen Körperschaften beteiligen. Es ist nicht einzusehen, warum nicht etwa ein Vertreter der Lehrerschaft die Erfordernisse des Erziehungswesens sollte verteidigen dürfen. Es besteht zwischen ihm und den andern kein Unterschied der Interessen, sondern ein Unterschied der Sachverständigkeit. Er weiß mehr als die andern. Ich verstehe die Gründe des Antrages nicht. Wie kann man im Zionismus die Grenzlinie zwischen Interessierten und Nichtinteressierten ziehen? Was den Punkt c) des Minderheitsantrages betrifft, so wäre er richtig, wenn man das als theoretische Regel 383