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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 382

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 382 (sequence 424)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6867-3483014
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15. Sitzung: Bericht der Organisations-Kommission Exekutive mit den Landesverbänden und den Sonderverbänden, es vermittelt die Ansichten der Exekutive der zionistischen Welt. Wir müssen aber dazu kommen, daß wieder eine Art Zentral-Propagandastelle bei der Exekutive in London errichtet wird. Auch die schwierige Finanzlage zwingt uns, Propagandisten einzustellen, sie den zionistischen Verbänden zur Verfügung zu stellen, und sie sollen mit der geistigen Erziehungsarbeit, die sie leisten, auch eine Finanzpropaganda für die Zionistische Exekutive verbinden. Die Frage der Inkompatibilität dürfte zweifellos eine lebhafte Diskussion hervorrufen. Die Exekutive wünscht in dieser Hinsicht ein freies Votum des Kongresses. Es handelt sich hier um eine überaus wichtige und delikate Frage, die in das Gefüge und das Leben unserer Organisation tief einschneidet. Die Exekutive ist bereit, jede Entscheidung des Kongresses in dieser Frage zu akzeptieren. Was die Kongreßreform betrifft, so finde ich meine Ansichten hierüber durch die Erfahrungen dieses Kongresses bestätigt. Wir brauchen einen großen, volkstümlichen, auch nach außen wirkenden Kongreß, der sich mit den prinzipiellen Fragen der Bewegung auseinandersetzt, der den Grundfragen der zionistischen Bewegung gewidmet ist und der darauf verzichtet, Parlament spielen zu wollen. Der Kongreß sollte darauf verzichten, in unzähligen Kommissionen Detailfragen zu behandeln. Vielleicht kommen wir einmal dazu einen Kongreß zu haben, der durch längere Sitzungen des Aktions-Komitees gründlich vorbereitet und fortgesetzt wird und der in einer kurzen Session von fünf bis sechs Tagen Klarheit über grundsätzliche Fragen schafft, in denen die Geister geschieden sind. Die Beschlüsse der Budget-Kommission, die gestern gefaßt worden sind, zielen in letzter Linie darauf hin, das Londoner Bureau weiter einzuschränken. Ich möchte Sie davor warnen, auf diesem Wege weiter zu gehen. Wir brauchen in London eine starke zionistische Zentralinstanz, die nicht weiter reduziert werden kann, als sie 382

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