Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 337 (sequence 379)
- Language
- German, English, Hebrew
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Z. Heller sieht auf unser Verhältnis zur jeweiligen Exekutive müssen wir uns immer dessen bewußt sein, daß wir hier konstitutionelle Bestimmungen von dauernder Bedeutung festlegen. Wir verlangen aber, daß dieses bedingte Notreeht der Exekutive sich nicht nur auf Herabsetzungen des Budgets beziehen soll, sondern für den Fall des Bedarfes und bei gegebener Möglichkeit auch auf Erhöhungen. Schließlich wollen wir bemerken, daß wir gern jenen Maßnahmen zustimmen, die die bisherige Anarchie und eine eventuelle gegenseitige Konkurrenz der zionistischen Sammelfonds beseitigen sollen. Aber wir müssen auf die seit Jahren bestehenden Sondersammlungen Eücksicht nehmen, die bereits von der Tradition legalisiert sind. Ich beantrage ein dementsprechendes Amendement. Man hat seinerzeit einen Finanz- und Wirtschaft srat begründet, der zwei Funktionen in sich vereinigt. Dies war eine der Hauptursachen seines Fehlschlages. Wir stellen den Antrag, diese beiden Funktionen zu teilen. Die Wirtschaftsfunktionen sind eng mit der Arbeit in Palästina verbunden und sollen daher von Männern geleitet werden, die dort ihren Sitz haben. Der Finanzrat hat finanzielle Anstrengungen im Galuth zu machen. Die Kommission hat auf meinen Antrag beschlossen, einen Finanzrat zu schaffen, der der Londoner Exekutive in allen finanziellen Angelegenheiten zur Seite stehen soll. Ein Wirtschaftsrat für die Exekutive in Erez Israel ist nicht so nötig, weil diese Exekutive gewöhnlieh aus Personen mit wirtschaftlichen Kenntnissen besteht. Nur wenn die palästinensische Exekutive einseitig zusammengesetzt sein sollte, müßte man ihr aus praktischen und. Vertrauensgründen einen Wirtschaftsrat zur Seite stellen. Ich komme jetzt zu der sehr wichtigen Frage der zionistischen Finanzinstitute. Leider wurde uns keine Gelegenheit gegeben, die Wirtschaft und Verwaltung der großen zionistischen Banken kennen zu lernen. Wir anerkennen die dafür angegebenen Gründe nicht und drücken von dieser Tribüne unsere Unzufriedenheit damit aus. Bei der Prüfung der Lage und der Leistungen aller anderen Institutionen hat sich gezeigt, daß die jetzigen Verlegenheiten und Schwierigkeiten ein Resultat der allgemeinen Krisis und auch von diesen Institutionen ganz unabhängiger Ursachen sind. loh muß aber feierlich gegen die Absicht protestieren, die Verdienste und die Existenzberechtigung einzelner Institutionen in Frage zu stellen. Die P. L. D. C. als die zentrale Bodeneinkauf-Gesellschaft war und bleibt eine Notwendigkeit für den Nationalfonds und für die privaten Bodenkäufer. Der Solei Boneh hat 22