Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 373)
- Language
- German, English, Hebrew
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A. Katznelson Vorsitzender: Geehrter Kongreß! Ich glaube, wir können mit der Arbeit dieser Kommission sehr zufrieden sein, deren Anträge uns als Resultat harmonischer Zusammenarbeit vorgelegt werden. Es wird viel bedeuten, wenn alle Konflikte auf diesem Gebiete aus der Welt geschafft sind. Der Anfang ist verheißungsvoll. Er trägt den Stempel nationaler Einigkeit und Liebe für Palästina. Ich halte eine Debatte für überflüssig. Mit unserem wärmsten Dank an die Kommission sollten wir ihre Vorschläge unverändert annehmen. (Nach Durchführung der Abstimmung:) Die Resolutionen sind ohne Veränderung en bloc angenommen. Ich habe Ihnen weiter die Mitteilung zu machen, daß Herr Blumenfeld mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Arbeiten in den Kommissionen sich gezwungen sieht, jetzt auf die Erstattung seines Referates zu verzichten. Wir nehmen das mit Bedauern zur Kenntnis und werden das Referat womöglich zu geeigneter Zeit doch noch auf die Tagesordnung des Kongresses setzen. Schluß der Sitzung: 12 Uhr 45 Min. nachmittags. Dreizehnte Sitzung. Donnerstag, den 8* September 1927* Beginn der Sitzung: 3 Uhr 30 Min. nachmittags. Vorsitzender: Vizepräsident Leo Motzkin. Del. Dr. Fischel Rotenstreich (Ostgalizien, Berichterstatter der Finanzpolitischen Kommission — deutsch): Geehrter Kongreß! Die Finanzpolitische Kommission, in deren Namen ich Ihnen zu berichten habe, hat sich mit den allgemeinen Grundlagen unserer finanziellen Politik beschäftigt. Sie hat versucht, gewisse Richtlinien für unsere Finanzpolitik sowohl für die Gegenwart als auch für die fernere Zukunft zu entwerfen. In der Kommission wurde mit besonderem Nachdruck auf die Tatsache hingewiesen, daß die Finanzen der Palästina- Regierung einen von Jahr zu Jahr steigenden Ueberschuß zeigen, der, wie die Regierung selbst anerkennt, im wesentlichen nur auf die jüdische Einwanderung und die wirtschaftet