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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 323

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 323 (sequence 365)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476284--6808-3482955
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Grünbaum, Mereminski, Dobkin, Jaffe Berichterstatter Del. E. Dobkin (hebräisch): Die Immigrationskommission hat den internen Beschluß gefaßt, diese Frage der Exekutive zu übergeben. Vorsitzender (nach Abstimmung): Der Vorschlag Gluska wird der Exekutive als Material übergeben. Der Kommissionsantrag ist in der soeben vom Berichterstatter richtiggestellten Fassung angenommen. Die Permanenzkommission tagt noch immer und macht ihrem Namen alle Ehre. Wir drücken ihrem hier anwesenden Obmann gegenüber die Hoffnung ans, daß sie möglichst bald die Vorschläge zur Wahl der Exekutive übermitteln werde. Der Kongreß wird nicht geschlossen werden, ohne daß eine Exekutive gewählt wird. Del. Leib Jaffe (Geschäftsführender Direktor des Keren Hajessod — jüdisch): Ich bedaure sehr, daß der größte Teil des Kongresses dem Referat von Dr. Hantke und der Debatte über den Keren Hajessod nicht beigewohnt bat. Es war dies gewiß nicht ein Mangel an Interesse. Die meisten Mitglieder des Kongresses sind durch Kommissionssitzungen in Anspruch genommen. Die Frage des Keren Hajessod ist die wichtigste Frage des Kongresses. Welche Exekutive immer wir wählen, wir können nichts durchführen ohne die nötigen Mittel für die Arbeit. Dieses Jahr ist die Keren Hajessod-Arbeit besonders schwer. Der Grund dafür ist, daß das jüdische Volk in Hinsicht auf Erez Israel schwer enttäuscht wurde; wir haben selbst mit unseren Klagen dazu beigetragen. Trotzdem kann das nächste Jahr große Erfolge bringen, wenn wir alle unsere Kräfte zusammennehmen. Als Beweis diene das letzte Jahr, das trotz dieser ökonomischen und psychologischen Krisis das beste für den Keren Hajessod gewesen ist. Dieses Institut hat immer tiefer im jüdischen Leben als eine Steuer des jüdischen Volkes Wurzel gefaßt. Die Vorbedingungen für eine gedeihliche Weiterarbeit des Keren Hajessod aber sind, daß die Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosenunterstützung in Erez Israel aufhören. Für solche Dinge wollen 21* 323

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