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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 314

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 314 (sequence 356)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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11. Sitzung: Bericht der Immigrationskommission nötig wird. Sie möge eine Erhebung der jüdischen Seele und des heiligen Nationalgeistes in allen unseren Wohnstätten sein. Ich erhebe meine Hände zum Himmel mit dem Gebet: Führe uns, Gott, unser Herr, nach Zion, in Deine Stadt, mit großem Jubel, und nach Jerusalem, in die Stadt Deines Heiligtums, zu ewiger Freude! Del. Seeharja Gluska (Palästina, bürgerlich-national — hebr.): Es ist höchst bedauerlich, daß in den Anträgen der Kommission gar nicht die Eede von einem Immigrationsamt in Aden ist. Ich verlange mit allem Nachdruck, daß ein solches Amt errichtet werde, um die Alijah der Jemeniten zu erleichtern. Dr. Hermann Pick (Mitglied der Exekutive — deutsch): Es ist in diesem Augenblicke keine angenehme Aufgabe, über die Alijah zu sprechen. Was darüber zu sagen war, habe ich in ausführlicher Weise in der Kommission gesagt. Alle Angaben, die für den Kongreß und für die jüdische Oeffentlichkeit von Bedeutung sein können, sind im Berichte angeführt worden. Darum kann ich mich hier kurz fassen. Ich habe, da ich etwas abseits saß, die Ausführungen meines verehrten Parteifreundes Rabbi U s i e 1 nicht genau gehört, aber ich bin überzeugt, daß sie einen Tadel der Zionistischen Exekutive in dem Sinne enthalten haben, daß sie sich nicht genug für die Einwanderung der Sephardim interessiert. Es ist erwiesen, daß in den Jahren 1925 und 1926 und ebenso entsprechend in den früheren Jahren ein ganz großer Prozentsatz auf die sephardische Alijah entfiel: im Jahre 1925 elf Prozent bei einer Gesamteinwanderung von 36.000, im Jahre 1926 über 11 Prozent von 14.650 Einwanderern. Wenn in irgendeiner Frage das Immigrationsdepartement ein ruhiges Gewissen haben kann, so ist es hier der Fall. Der zweite Punkt betrifft die Frage der Einwanderung aus Jemen. Die hier gegebene Darstellung ist eine ganz unrichtige. Bei der geringen Anzahl von Zertifikaten haben wir eine verhältnismäßig bedeutende Zahl von Zertifikaten nach Jemen geschickt. Ich war es, der die Jemeniten veranlaßt hat, sich zu organisieren. 314

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