Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 270 (sequence 312)
- Language
- German, English, Hebrew
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5. Sitzung: Referat über Keren Kajemeth trale in Jeruscholajim und müssen die Mittel aus 56 Ländern der Welt beschaffen. In jedem Land sind andere Menschen und andere Verhältnisse. Unsere Einkünfte betrugen im letzten Jahre 281.000 Pfund; vor fünf Jahren waren es nur 70.000 Pfund. Die Einkünfte haben sich also mehr als vervierfacht. Wir hatten gefürchtet, daß die Einkünfte dieses Jahr etwas kleiner sein würden. Aber nach unseren letzten Berichten sind wir sicher, daß die früheren Einkünfte erreicht, vielleicht sogar etwas überschritten werden dürften. Ich will jetzt ein paar Worte zu einer Frage sagen, die uns alle interessiert. Es handelt sich um das Verhältnis zwischen Keren Kajemeth Lejisrael und Keren Hajessod. Ich bin sicher, daß sich diese Beziehungen ständig verbessern werden. Sogleich nach der Uebersiedlung des Bureaus des Keren Hajessod nach Jerusalem sind diesbezüglich einige Schritte der Vereinheitlichung geschehen. So z. B. bezüglich der Propaganda und der Entsendung von Menschen in einige Länder. Es geht wohl nicht schnell, und man muß vorsichtig sein, aber es geht vorwärts. Wir müssen sparen und eine Zusammenarbeit ist gesund für beide. Es ist meine volle Üeberzeugung, daß eine gesunde Propaganda des Keren Kajemeth Lejisrael dem Keren Hajessod nützt und umgekehrt. Diese Form der Vereinheitlichung der Arbeit ist der Weg, auf welchem, wie ich hoffe, die beiden Büros sich vereinigen werden. Ich will jetzt noch eine wichtige Sache erwähnen: der Keren Kajemeth hat zum Jubiläumsjahre ein hebräisches Buch „Sefer Haarez", herausgegeben, in welchem über die Beziehungen des Volkes Israel zum Lande Israel die besten Stellen aus der gesamten jüdischen Literatur zusammengetragen sind. Hoffen wir, daß dieses Buch weite Verbreitung finden wird! Und nun will ich von einer Angelegenheit sprechen, die bereits in den Reden von Weizmann und Sokolow erwähnt wurde. Es ist unsere letzte Aktion in Kanada. In Kanada gibt es nur eine kleine Anzahl von Juden, 270