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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 258

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 258 (sequence 300)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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5. Sitzung: Referat über Palästinawirtschaft schaftliche Zwecke in Palästina verfügbar haben, können wir 1000 Familien oder 5000 Seelen in Palästina in wirtschaftlicher gesunder Weise unterbringen. Sie werden aus diesen Ziffern selbst die Schlüsse für die Vergangenheit und für die Zukunft ziehen können. Konsolidierung. Sie werden mit Recht einwenden, daß es müßig ist, über ein Programm für die Einwanderung zu sprechen, so lange wir nicht aus der jetzigen Krisis in Palästina wieder zu normalen Bedingungen gelangt sind. Die jetzige Krisis lähmt jede systematische Tätigkeit, weil die Notwendigkeit, den Arbeitslosen zu helfen, Gelder in unproduktiver Weise verschlingt, die dann für produktive Zwecke fehlen. Wir müssen die Periode vom jetzigen bis zum nächsten Kongreß zu einer Periode des Uebergangs zu normalen Zeiten machen. Ich glaube, daß das möglich ist; aber es ist von einer Bedingung abhängig, nämlich, daß es uns gelingt, sofort beim Beginn des nächsten Budgetjahres der Exekutive eine solche Summe zur Verfügung zu stellen, daß sie damit nach Abzahlung von Schulden wieder zu einer geordneten Finanzwirtschaft kommen und durch Beginn der Ameliorierungsarbeiten die Arbeitslosenunterstützung abstellen kann. Prof. Weizmann hat auf die Wichtigkeit dieser Sache bereits mit allem Nachdruck hingewiesen. Es ist gewiß bedauerlich, daß die Schuldenlast der Exekutive, die 1925 nur 15.000 Pfund betrug, sich in den letzten zwei Jahren verzehnfacht hat. Aber wenn Sie eine Wiederholung solcher Vorkommnisse verhindern wollen, so müssen Sie dafür sorgen, daß die Exekutive nicht wie bisher in Palästina als Mädchen für Alles betrachtet wird. Es ist in der Zeit kurz nach dem Kriege leider von uns dadurch gesündigt worden, daß wir glaubten, uns mit allen Dingen des jüdischen Lebens beschäftigen zu müssen und sogar für die Stadt Jerusalem ein Kanalisationswerk zu bauen. Seitdem ergeht in Palästina der Schrei an die Exekutive, wann immer irgendwo eine Hilfe 258

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