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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 73

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 73 (sequence 115)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Weizmann, Sokolow Zionismus und der Außenwelt allein. Politik ist jetzt für uns das Verhältnis -des Zionismus in seinen verschiedenen Teilen untereinander, das Verhältnis des Zionismus zu den niehtzionistischen Juden, das Verhältnis des Zionismus zu den maßgebenden Faktoren, Regierungen, Parteien und zur öffentlichen Meinung. Und über den Stand dieser Politik möchte ich jetzt sprechen. Hier liegen die Wurzeln unserer Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Ich will nicht über die Finanzen sprechen. Von den Finanzen handelt das Einmaleins, und da läßt sich nicht polemisieren. Ich will aber über die Finanz m ö g - lichkeiten sprechen. Die Finanzmöglichkeiten — wo liegen .sie denn? Wo liegt denn der Schlüssel zu der Tatsache, daß wir eine halbe Million sammeln können, daß wir nicht weniger sammeln und nicht mehr sammeln können? Wo sammeln wir? Wer gibt uns das Geld? Zu welchem Zweck wird es gegeben? D a s sind die Grundlagen der Politik! Ueber diese Möglichkeiten und vielleicht auch Unmöglichkeiten müssen wir uns orientieren, wenn wir einen Begriff davon bekommen wollen, was die Aufgabe des gegenwärtigen Kongresses ist. Ich glaube ohne Uebertreibung sagen zu dürfen, daß wir im Laufe der letzten Jahre, insbesondere der letzten zwei Jahre, der wichtigsten der letzten Periode, einen Siegeslauf des Zionismus als Idee, als Stimmung, als Lebensanschauung, als Fortschrittsprogamm erlebt haben. Das will ich Ihnen durch einige Tatsachen zu beweisen suchen. In unserer dreißigjährigen Arbeit, in den mannigfachen Prophezeiungen und Erfüllungen, haben wir das ganze Bild unserer jeweiligen Positionen vor uns gehabt und immerfort versucht, die eine oder die andere Position zu erobern, wenn man diesen kriegerischen Ausdruck gebrauchen darf. Es war einmal im Zionismus die Rede von der „Eroberung der jüdischen Gemeinden". Dieses Wort war von Herzl in Kurs gesetzt und von uns Jahre hindurch als Programmpunkt betrachtet worden. Man könnte dieses Wort von der Eroberung (auch auf andere 73

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