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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite 58

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927
Date
1927-01-01
Page
Seite 58 (sequence 100)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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2. Sitzung: Politischer Bericht kein direktes politisches Interesse an Palästina vorhanden ist. Aber ich glaube dem Kongreß versichern zu dürfen, daß wir oder die zukünftige Exekutive, die vielleicht nicht identisch sein wird mit uns, die Möglichkeit haben wird, auch in England Organe der öffentlichen Meinung zu schaffen, die unsere Forderungen unterstützen werden. Es wäre nur gerecht, es hier von dieser Tribüne aus zu unterstreichen, daß die palästinensische Regierung, welche nichts anderes ist als eine Emanation des Colonial-Office, am Aufbau des jüdischen Nationalheims in der letzten Zeit einen aktiveren Anteil genommen hat, als es früher der Fall war. Diese Aktivität der palästinensischen Regierung drückt sich in einer Reihe von Tatsachen aus: in ihrer Beteiligung an der Abhilfe der Arbeitslosigkeit, in der Regulierung des Gemeindegesetzes und teilweise in der Gesetzgebung, welche mancher industriellen Entwicklung auf den Weg geholfen hat. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Fragen, über welche wir mit der Regierung in Verhandlungen stehen und die eine befriedigende Lösung erheischen. Sie beziehen sich auf eine Reihe von Punkten. Der erste Punkt, der allen bekannt ist, ist die Frage der Staatsländereien. Ich habe nicht die Absicht, in dieser Ansprache mit jenen zu polemisieren, die sich über die Möglichkeiten der Staatsländereien, wie ich glaube, übertriebene Hoffnungen machen. Aber es sind Möglichkeiten, wenn auch in beschränktem Maße, vorhanden, und diese Möglichkeiten müßten unsererseits ausgenützt werden. Hier bedarf es eines größeren Entgegenkommens der Regierung, um diese Möglichkeiten für uns auszunützen. Vor allen Dingen denke ich in diesem ganzen Fragenkomplex an einen Punkt, und das ist Beisa n, das in einem zionistischen Kongreß ziemlich bekannt ist. Hier könnte es sich darum handeln, eine Erleichterung seitens der Regierung dahin zu erlangen, daß diese Landkomplexe oder doch ein Ueberschuß der Böden, welche die Araber heute besitzen, an öffentliche Körperschaften übertragen werden; sollte eine 56

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