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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 656

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 656 (sequence 667)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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17. Sitzung: Schlußreden haben. Ich will darüber nicht sprechen, es ist alles ruhig verlaufen, und wir wollen hier an dieser Stelle übersehen, was nicht erwähnenswert ist hier auf einem Zionistenkongreß, die Verleumdungen und Mißverständnisse. Ich glaube, daß trotz allem das gute Volk von Wien und die wohlgesinnte Bevölkerung, die Arbeiterschaft und die Bürgerschaft, schon jetzt verstanden hat und immer mehr verstehen wird, was Zionismus bedeutet und zu welchem Zweck wir uns versammelt haben. Wir sprechen auch dem Präsidium der jüdischen Kultusgemeinde unseren Dank aus für den schönen Empfang, den sie uns bereitet hat, und für die Worte des Kultuspräsidenten Professor Dr. Pick. Das Zionistische Landeskomi t e e für Oesterreich, Gemeinderat Dr. Plaschk e s, und das Kongreßbureau unter Leitung des Herrn Dr. Gelber haben großartig gearbeitet. (Beifall.) Die Leitung eines Kongreßbureaus bei einem so großen Kongreß ist eine gewaltige Aufgabe, und nur tüchtige, treue unid aufopferungsfreudige Gesinnungsgenossen können eine solche Arbeit in einer solch großartigen Weise zustandebringen. Ich werde vielleicht der Bescheidenheit mancher unserer Freunde zu nahe treten, wenn ich nun auch an das Kongreßgericht erinnere als ein Muster von Arbeitstüchtigkeit. Dieses Kongreßgericht war ein "roeh we'eno nireh" (einer, der alles sieht, aber selbst nicht zu sehen ist). Vielleicht haben diese weniger von sich reden gemacht als diejenigen, die hier sprachen und die umbrandet waren von den Wellen des Kongresses. Sie haben schwere Arbeit gemacht, stets mit einer eisernen Hand und mit den Interessen des Zionismus vor Augen. Es waren richtige Richter, aus der jüdischen Richterzeit. Und was nun die Ordner betrifft: so viele und so gut organisierte Ordner hatten wir noch nie, das darf ich ohne Uebertreibung sagen, und das ist auch ein Fortschritt. Wahrscheinlich waren darunter auch viele Ghaluzim, die zeitweilig Ordner in der Diaspora geworden sind. Ich danke unseren Ordnern im Namen des Kongresses. 656

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