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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 637

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 637 (sequence 648)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Rosenblüth den Grundsatz angenommen: kein Posten darf von einer anderen Kommission aufgestellt werden im Gegensatz zu den Vorschlägen der Budgetkommission. Im Rahmen der Budgetkommissions-Vorschläge gibt es also Posten, «die jetzt entschieden werden müssen. Sie können die Anträge annehmen oder sie 'dem Actions-Comite überweisen, aber Sie können sie nicht ohne weiteres fallen lassen. Es handelt sich um folgendes: Erstens: bei dem Landwirtschaftsbudget um 10.000 Pfund für gewisse Siedlungen der sephardischen Juden. Es ist aber kein bestimmter Beschluß gefaßt worden. Meine Herren! Es sind für gewisse Ansiedlungen 10.000 Pfund, das heißt, da das Landwirtschaftsbudget um 10 Prozent gekürzt wurde, proportionell weniger zugesagt worden. Ich glaube, der Kongreß ist damit einverstanden. Wir brauchen darüber gar nicht abzustimmen. Zweitens: sind verschiedene Anträge mit Bezug auf die städtische Siedlung zur Abstimmung zu bringen. 'Herr Rosenblüth, wollen Sie darüber gefälligst referieren. Wir werden sofort abstimmen. Berichterstatter der Subkommission für städtische Siedlung, Delegierter Felix Rosenblüth: Der erste Antrag der Kommission über Solei Boneh (siehe oben Seite 632) ist bereits vom Kongreß angenommen. Antrag 2 habe ich bereits früher verlesen (siehe oben Seite 632). Ich lese jetzt unsere weiteren Vorschläge vor: Schechunath Owdim: 3. Zu den wichtigsten Voraussetzungen der städtischen Siedlungspolitik und zu einer geeigneten Förderung von Industrie, Handwerk und Gewerbe gehört die Beschaffung billiger und entsprechender Kleinwohnungen und die teilweise Selbstversorgung der städtischen arbeitenden Elemente mit Lebensmitteln. Der Kongreß beschließt, daß die Realisierung des am 13. Kongresse bereits beschlossenen Projekts wenigstens einer vorstädtischen Arbeitersiedlung unter Berücksichtigung der obigen Prinzipien ohne Verzug in Angriff genommen werden soll. Zu diesem Zweck soll der Keren Kajemeth Boden, der Keren Hajessod die erforderlichen Mittel für die Inangriffnahme des Projekts beistellen und die Exekutive der Zionistischen Organisation behilflich sein, Baukredite auf geeignete Weise (Hypotheken, Hypothekenversicherung u. dgl.) zu beschaffen. Bei der Durchführung des Projekts der Schechunath Owdim soll der Möglichkeit einer Verbindung mit landwirtschaftlicher Kleinsiedlung und den Bewässerungsfragen besonderes Augenmerk zugewendet werden. Der Keren Hajessod stellt dafür 8000 Pfund zur Verfügung. 4. Die Kommission drückt den Wunsch aus, daß zur Erörterung und Behandlung aller mit diesen Problemen zusammenhängenden Fragen (Gartenstadt, Industriedorf, vorstädtische Arbeitersiedlungen, Bau von Kleinwohnungen in den Städten) ein der Exekutive unterstelltes Dezernat geschaffen werde; dieses Dezernat 637

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