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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 626

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 626 (sequence 637)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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17. Sitzung: Bericht der Erziehungskommission genommen werden, die die Exekutive nicht wird ausführen können. Und ein Budget kann nicht innegehalten werden, wenn man einerseits eine Summe von, sagen wir 80.000 oder 100.000 Pfund für Erziehung budgetiert und andererseits zu gleicher Zeit die Exekutive auch für jene Einnahmen verantwortlich macht, die der Chinuch aus anderen Quellen hat, und das macht man, wenn man diese Resolution annimmt, laut welcher die Exekutive für das gesamte Erziehungs- und Schulwesen verantwortlich gemacht wird. Ich bitte also, entweder diese ganze Frage an das Actions-Comite zurückzuverweisen oder hier diese Teile der Anträge der Schulkommission abzulehnen, die zum Beschluß des Actions-Comites in Widerspruch stehen. Vorsitzender Vizepräsident Kaplan: Der Kongreß hat bereits beschlossen, alle mit dem Budget im Zusammenhang stehenden Fragen erst bei Behandlung des Budgets in Beratung zu ziehen. Ich werde also den Antrag 1 der Eraiehungskommission erst bei Behandlung der Budgetfragou zur Abstimmung bringen. Kongreßsekretär Dr. Löwenstein (verliest die Anträge 2 bis 6, siehe oben ßeite 622 f). Vorsitzender Vizepräsident Kaplan (nach Abstimmung): Diese Anträge sind angenommen. Kongreßsekretär Dr. Löwenstein (verliest Antrag 7, siehe oben Seite 623). Vorsitzender Vizepräsident Kaplan (nach Abstimmung): Der Antrag ist angenommen! Kongreßsekretär Dr. Lowenstein (verliest die Anträge 10, 11 und 12, siehe oben Seite 624). Delegierter Rabbi M. A. Amiel (hebräisch): Geehrter Kongreß! Im Namen der misrachistischen Mitglieder der Erziehungskommission habe ich die Ehre, nachstehende Erklärung abzugeben: „Der Misrachi hat gefordert, daß in der Erklärung d*es Kongresses hinsichtlich des künftigen Charakters des Instituts für die Wissenschaft des Judentums es nötig gewesen wäre, neben dem wissenschaftlichen Charakter dieses Instituts zu betonen, daß der reine Geist des Volkes, so wie er sich in den Schöpfunigen unserer nationalen Kultur entsprechend der Tradition Israels während eines Zeitraumes von Jahrtausenden auf allen Gebieten der originalen jüdischen Forschung offenbart hat, gewahrt werden müsse. Da der Text des Antrages der Erziehungskommission verschiedene Auslegungen zuläßt und uns nicht befriedigt, hat der Misrachi gegen den Antrag gestimmt." Mitglied des Actions-Comitäs David Yellin (hebräisch): Ich möchte zu einem Teile des Antrages 11 über die Universität einige Bemerkungen machen. Dort heißt es, die zionistische Exekutive sei aufzufordern, dahin zu wirken, daß der Sitz des Kuratoriums der Universität vorläufig im Auslande sein soll, während der ausführende Verwaltungsausschuß seinen Sitz in Palästina haben soll. 626

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