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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 622

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 622 (sequence 633)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6332-3482478
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17. Sitzung: Bericht der Erziehungskommission wissen, daß der hebräische Lehrer hingebungsvolle Arbeit leistet, und wir dürfen ihn nicht in Ungewißheit über seine Existenz lassen. Die Kommission hat deshalb eine Reihe von Resolutionen beschlossen, die ich die Ehre habe, hiemit dem geehrten Kongreß vorzulegen. 1. Die Zionistische Organisation ist die Eigentümerin des Palästina-Schulwesens und verantwortlich für dessen Budget. 2. Der Kongreß fordert alle Teile und Gemeinden des jüdischen Jischuw Palästinas, alle Einwohner in Stadt und Dorf auf, sich an den Ausgaben für die hebräische Erziehung im Lande zu beteiligen. Mit dieser Resolution wollen wir nicht nur die moralische Verpflichtung des Jischuw aussprechen, sondern die zionistische Exekutive ermächtigen, Steuern auszuschreiben und den Jischuw zur Zahlung derselben zu zwingen. Und nicht nur das, wir gehen weiter und folgern daraus, daß der Kongreß die zionistische Exekutive ermächtigen soll, diejenigen Schulen zu schließen, deren Gemeinden nicht rechtzeitig ihre Beiträge bezahlen. Wir schlagen demnach vor: 3. Die zionistische Leitung wird verpflichtet, die diesbezüglichen Beiträge für Zwecke der Erziehung seitens der Eltern, der Gemeindevertretungen, der Stadträte und der Komitees der Kolonien festzusetzen. 4. Die zionistische Leitung erhält das Recht, die Schulen derjenigen Gemeinden und Kolonien zu schließen, die die ihnen auferlegten Beiträge zu Gunsten des Erziehungsbudgets nicht rechtzeitig entrichten. 5. Die Exekutive setzt sofort nach Kongreßschluß eine besondere Kommission in Palästina ein, gemeinsam mit Vertretern des Jischuw und der Lehrer, die ein Programm für die Organisierung eines neuen Waad Hachinuch auf demokratischer Grundlage ausarbeiten soll und alle erforderlichen Aenderungen hinsichtlich der Ordnung des Erziehungswesens durchzuführen hat. Die Anträge dieser Kommission bedürfen der Bestätigung des Actions-Gomites. Bis die Anträge der genannten Kommission durchgeführt sein werden, wird die Exekutive die gesamte Erziehungsarbeit im Lande nach ihrem Ermessen durch die Machlakath Hachinuch leiten. Meine Herren, es ist Ihnen sicherlich bekannt, daß bisher das Schulwesen nicht vollständig zentralisiert war. Das Kulturkomitee (Waadath hatarbuth) der Arbeiterschaft hat sich noch nicht dem Erziehungsdepartement unterordnet. Deshalb haben wir in dieser Angelegenheit einen Beschluß gefaßt und wir hoffen auf diese Weise das ganze Erziehungswesen zentralisieren zu können: 6. Es ist zu beschließen, daß die Ausgaben für die Schulen und Kindergärten des Kulturkomitees in das allgemeine palästinensiche Erziehungsbudget eingesetzt werden. 622

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