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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 543

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 543 (sequence 554)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Ben Gurion (Zwischenruf.) Der ganze organisierte jüdische Jischuw Palästinas wird doch eine anerkannte jüdische Organisation sein. (Zwischenrufe.) Auf einem zionistischen Kongreß hat man mit etwas mehr Respekt von den Juden Palästinas zu sprechen. Wir können dessen keineswegs sicher sein, daß in dem Moment, in dem sich in Amerika oder in Litauen oder in irgendeinem anderen Land das Judentum auf demokratischer Basis organisiert, die nichtdemokratischen Organisationen sogleich den neu geschaffenen Organisationen ihre Mandate überlassen. Wenn wir uns nicht bestreben, dem organisierten jüdischen Jischuw eine entsprechende Vertretung zu sichern und der organisierten jüdischen Arbeiterschaft die Möglichkeit garantieren, in dem für sie günstigen Zeitpunkt in die Jewish Agency eintreten zu können — diese Dinge betrachten wir als die minimale Garantie für die Wahrung des nationalen und demokratischen Charakters der Jewish Agency — dann werden wir nicht für die Vorschläge eintreten können. (Beifall.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkih: Ich möchte Herrn Ben Gurion fragen, ob er die Anträge in der Komtaission vorgelegt hat. Delegierter Ben Gurion: Der Antrag bezüglich der Arbeiterschaft ist eingebracht worden, und ich habe an den Herrn Präsidenten Dr. Weiamann die Frage gerichtet, ob er für diesen Punkt ist. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Nein, Herr Ben Gurion, ich frage, ob die Anträge der Kommission vorlagen. Delegierter Ben Gurion: Ich haibe bezüglich Palästinas einen Vorschlag der Kommission unterbreitet. (Zwi sehenruf.) Der Antrag ist eingebracht worden. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Es war eine Kounmissionj der auch Sie angehört haben. Diese Kommission hat Beschlüsse gefaßt, aber Sie haben noch andere Vorschläge; auin frage ich Sie, ob Sie diese Vorschläge in der formell vorgeschriebenen Weise unterbreitet haben. Es interessiert uns nicht, was Sie mit denn Präsidenten der Organisation gesprochen haben. Delegierter Ben Gurion: Ich habe den Antrag unterbreitet, wie ich eben Gelegenheit hatte-. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Aber das ist nicht der formelle Weg. Delegierter Ben Gurion: Ich habe den Antrag der Kommission und der iSiibkommiäsion unterbreitet und erklärt, daß. wenn er im Kongreß abgelehnt werden sollte, wir in Fragen Palästinas >und der Agency keine Resolutionen fassen können. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Was ist mit dem Vorschlag in Bezug auf die Worte ,,soweit als möglich"? Delegierter Ben Gurion: Was die Worte „soweit als möglich" anbetrifft, weiß ich nickt, aber der Vorschlag in Bezugauf die Arbeiterschlaft war formuliert und ich habe ihn der Kommission vorgelegt Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Meine Herren! Werter Kongreß! IJeberliaupt haben die Delegierten das Recht Amendements einzubringen. (Zurufe: Also!) Das ist etwas, was jedem frei steht. (Zurufe: Nein!) Er 543

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