Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 481 (sequence 492)
- Language
- German, English, Hebrew
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Brudny, Lichtheim kauisgeseilschaiten mit der Palestine Land Development Company vorgesehenen Prozentsatz überschreite. 3. Daß der Gewinn dieser Gesellschaften zehn Prozent nicht überschreiten darf. Was darüber hinausgeht, bildet eine Reserve zur Verfügung der Zionistischen Organisation. Ich beantrage zehn Prozent, während der bei der Palestine Land Development Company zulässige Satz acht Prozent beträgt. Ich schlage vor, diesen Satz um zwei Prozent zu erhöhen, dagegen sollen alle diesen Prozentsatz eventuell überschreitenden Gewinne eine Reserve bilden, über die die Zionistische Organisation verfügen kann. Berichterstatter Lichtheim: Die Mehrheit der Kommission war der Meinung, daß die spezir fizierten Vorschläge des Herrn Brudny abzulehnen seien, ohne daß wir uns damit auf den Standpunkt stellen, daß sie unmöglich durchzuführen seien. Im Gegenteil, über viele dieser Einzelheiten herrschte Einstimmigkeit in der Kommission. Wir gelangten aber zum Schluß der Debatte zu der Anseht, daß es nicht zweckmäßig sei, das Plenum mit diesen Einzelheiten zu belasten, da wir dann in sehr komplizierte Fragen hineinsteigen müßten. Wir haben zum Beispiel in der Kommission darüber geredet, ob sich die Kontrolle der Exekutive auch auf die Gehälter der Angestellten bezieht, und meinten, daß die Kontrolle in der Festsetzung einer Aufsicht über die Gehälter zu bestehen habe. "Der zweite Punkt dagegen, den Brudny erwähnt, daß nämlich die Palestine Land Development Company oder die Zionistische Organisation auf die Ameliorationsarbeiten selbst Einfluß nehmen solle, die diese Gesellschaften wie zum Beispiel Meschek ausführen, war die Kommission nicht ohne weiteres der Ansicht, daß man sich auf einen solchen Standpunkt stellen dürfe, weil es gerade Aufgabe der betreffenden Privatgesellschaften sei, sich mit der Amelioration auf Grund eigener Kenntnisse und Erfahrung zu befassen. Die Kommission ist daher der Meinung, daß es zweckmäßiger ist, wenn der Kongreß sich auf die allgemeine Formulierung beschränkt, welche sagt, daß diese Gesellschaften sich der Kontrolle der Zionistischen Organisation unterwerfen sollen. Es soll dann Aufgabe einer loyalen Auslegung des Beschlusses seitens der Organisation und der Exekutive sein, um zu vernünftigen und praktischen Einzelmaßnahmen zu gelangen, Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Werter Kongreß! Wir haben ,das Amendement Biradny gehört. Es ist eine Spezifizierung der Kontrolle. Schriftführer Dr. Mossinsohn gibt hebräisch den Inhalt des Amendements Brudny. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin (nach durchgeführter Abstimmung) : Mit 100 zu 152 Stimmen ist das Amendement angenommen worden. (Beifall.) Sie haben gehört, daß dieses Amendement nicht 31 48!