Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 468 (sequence 479)
- Language
- German, English, Hebrew
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13. Sitzung: Absolutorium Initiative in der Arbeit an den Tag gelegt hat. Darum kann die Fraktion Hitachduth nicht für den Vorschlag des Permanenzausschusses stimmen und wird sich der Abstimmung enthalten. Delegierter Berl Locker (jüdisch, dann dasselbe hebräisch): Die vereinigte sozialistische Sonderverbands-Delegation P o a 1 e Zion-Zeire Zion schätzt in gehöriger Weise die zahlreichen Schwierigkeiten in Palästina und in England ab, denen die politische Tätigkeit der Exekutive begegnete. In Anerkennung der angestrengten und aufopfernden Arbeit des Präsidenten der Zionistischen Organisation erklärt die Fraktion, daß sie der politischen Linie, die die Exekutive eingeschlagen hat, nicht zustimmen kann. Die Fraktion hält es für ihre Pflicht, auf die Schwäche der jüdischen Vertretung in entscheidenden Fragen der palästinensischen Administration, im Weiterbestehen der schweren Einwanderungsbeschränkungen und im Fehlen einer systematischen Tätigkeit und eines systematischen Kampfes der Exekutive gegen diesen Zustand hinzuweisen. Gleichzeitig weist die Fraktion auf das Fehlen einer entsprechenden Tätigkeit der Exekutive gegen die Bodenspekulation hin, welcher Umstand die nationale Kolonisation in Gefahr bringt, ebenso auf das Fehlen einer Richtlinie für die Ueberführung der Einwanderer zu produktiver Arbeit. Besonders verzeichnet die Fraktion die Tatsache, daß ein Teil der Zionistischen Exekutive sich an der feindlichen Haltung gegen die Arbeiterschaft, die Arbeiteralijah und -Kolonisation beteiligt und gegen den Bestand der Arbeiterinstitutionen im Lande intrigiert, wie auch deren Autonomie angegriffen hat. Deshalb beteiligt sich die Fraktion nicht an der Abstimmung über das Absolutorium. Die Fraktion drückt ihr Bedauern aus über die Demission Dr. Ruppins, der lange Zeit treu und erfolgreich an der Spitze der kolonisatorischen Arbeit der Zionistischen Organisation in Palästina gestanden ist. Delegierter Dr. Israel Waldmann: Hoher Kongreß! Im Namen und im Auftrag der Vereinigung radikaler Zio nisten habe ich folgende Erklärung absugaben: Die Politik der Exekutive, sowohl die äußere wie auch die innerjüdische, war gekennzeichnet durch Schwäche in der Vertretung der zionistischen Prinzipien, die geeignet war, die Bewegung außerordentlich zu schädigen. An Stelle einer energischen Tätigkeit zur Stärkung und zum Ausbau der Organisation war die innerjüdische Politik der Exekutive 468