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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 461

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 461 (sequence 472)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--6171-3482317
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Pick, Vriesland Regierung, auf andere Institutionen, auf den Jischuw. Die Privatinitiative geht voran, das Land wird immer mehr durch eigene Kraft aufgebaut, und die Rolle der Zionistischen Organisation soll immer kleiner werden. Wir müssen immer mehr Illusionen aufgeben und erkennen, daß es von größter Bedeutung für das Land sein kann, wenn wir nur unsere bescheidenen Aufgaben richtig erfüllen. Das heißt gegenwärtig, mit einem Minimum von Mitteln eine möglichst große Zahl von Einwanderern in das Land zu bringen und zu installieren. Und wir haben augenblicklich unser ganz besonderes Augenmerk dem Erziehungswesen in Palästina zuzuwenden. Ich finde nichts so bedauerlich auf diesem Kongreß als den Umstand, daß die Frage des Erziehungswesens so wenig berücksichtigt worden ist. Bis jetzt war immer nur die materielle Seite der Erziehungsfrage am Tapet, die Gehälter der Lehrer. Vergessen Sie nicht, es handelt sich um die Erziehung im ganzen, die Seele unseres Kindes steht auf dem Spiel. Die Kritik ist manchmal sehr ungerecht. Sie rechnet nicht mit den schweren Bedingungen, mit denen wir zu kämpfen haben, und mit der Art des Instrumentes, der Exekutive. Wir leiden darunter, daß wir weder ein Staatsunternehmen, noch ein geschäftliches Unternehmen sind und auf die Art beider arbeiten sollen. Wir haben einerseits kein Recht, Steuern einzuheben, und wir können andererseits als die demokratische Organisation, die wir sind, nicht mit rein geschäftlichen Mitteln arbeiten. Wir pendeln ewig zwischen Politik und „Effieiency". Ich freue mich, daß auf diesem Kongresse, und besonders von der deutschen Landsmannschaft, der Ton der Effieiency angeschlagen wurde. Wir haben noch immer keine Konstitution für die Exekutive in Palästina, es gibt noch immer nur die Organisationsstatuten von vor dem Kriege, die damit rechnen, daß das „Engere Actions-Comite" ein Propagandaorgan war. Die ganze Frage eines Kontrollorganes, der Stellung eines Finanzdepartements, der individuellen 461

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