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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 449

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 449 (sequence 460)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Ruppin solche Dikta in die Welt zu setzen. Ich sage: Vielleicht haben Sie mit ihren Versuchen Erfolg, den ich nicht habe, und vielleicht werde ich Unrecht haben und werden Sie mir das nachweisen. Das wird man sehen. Ich sage nur, Sie haben nicht das Recht, um Ihre Versuche zu begründen, das andere mit einer Handbewegung abzutun. (Lebhafter Beifall.) Ich will noch ein Wort sagen über B odenkauf. Man hat hier wiederholt die Palestina Land Development Company angegriffen. Meine Herren, ich wiederhole Ihnen, daß eine gerechte Nachprüfung dartun wird, daß die Palestina Land Development Company mit einem ganz ungenügenden Kapital gearbeitet und, nachdem sie von der Zionistischen Organisation fünfzehn Jahre lang als Stiefkind behandelt worden ist, für unseren Bodenerwerb in Palästina Außerordentliches geleistet hat. Von den 500.000 Dunam Boden, die in unseren Besitz gelangt sind, sind 400.000 durch die Palestine Land Development Company gekommen. Und das hat die Gesellschaft getan oft ohne einen Piaster freies Geld. Es ist sehr leicht, daß sich die Leute jetzt hinsetzen und sagen: „Dann hätten Sie nicht kaufen sollen." Noch vor zwei Jahren hörten wir oft genug: „Der Boden läuft nicht davon/4 Meine Herren, was wir leisteten, geschah dadurch, daß wir von Beginn unserer Arbeit den Gedanken verbreitet haben: Boden muß man kaufen! Wir hatten wenig Mitkämpfer. Der Einzige, den ich hier nennen möchte, war Ussischkin, der jederzeit diesen Gedanken auch vertreten hat, aber es fehlte meist an Verständnis. Die Palestine Land Development Company hat sich dadurch einmal in ungeheure Schwierigkeiten gestürzt, aber der Boden ist heute unser. Es ist natürlich leicht zu sagen: „Wir kaufen nicht, wenn nicht das Geld bei uns in der Kassa liegt.44 Eine sehr einfache Sache, man könnte ruhig dabei schlafen, aber Boden hätte man damit nicht gekauft. Und nun will ich noch etwas erwähnen. Die einzige Gesellschaft, die hierbei geholfen hat — ich sehe vom Nationalfonds ab —, war die „Geulah44 in Tel Awiw, die sich bemüht hat, Boden zu kaufen und zu verkaufen. 29 449

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