Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 525 (sequence 548)
- Language
- German, English, Hebrew
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tionen der Arbeitgeber und der Arbeiter die Schaffung eines solchen ständigen Schiedsgerichtes durchzusetzen. 4.^Zolltarif. 7. —D er Kongress beschliesst, folgenden Antrag der Exekutive zur Prüfung zu überweisen: Der Kongress beauftragt die Exekutive, bei der palästinensischen Regierung die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die erforderlichen Aenderungen des Zolltarifes in Palästina zu erwirken, damit die Lage der Industrie in Palästina verbessert werde. III.—Kolonisationskonterenz. 8. —Zur Hei beiführ img eines engeren Kontaktes zwischen Erez Israel und der Diaspora und zum Zwecke der Sammlung von Anregungen für eine Intensivierung der Siedlungstätigkeit hält der Kongress die Einberufung einer Kolonisationskonferenz um Pessach des nächsten Jahres für zweckmässig und beauftragt die Exekutive, im Einvernehmen mit den in Erez Israel tätigen Fachleuten für Landwirtschaft, Industrie und Handel einen einheitlichen Aufbauplan ansiznanbeiiten. Die Zusammensetzung der Kolonisationskonferenz, welcher dieser Plan vorzulegen ist, bestimmt die Exekutive im Einvernehmen mit dem Actions-Comite. Auf Grund der Beschlüsse dieser Kolonisationskonferenz ward der zukünftige Kolonisatiansplan auszuarbeiten und dem nächsten Kongress be*zw. der nächsten Jahreskonferenz zu unterbreiten sein. R—-Keren Kajemeth Lejisrael. I.—Aufgaben des K. K. L. 9. —Die Hauptaufgabe des Keren Kajemeth Lejisrael ist die Auslösung des Bodens. Ameliorationen auf seinen Böden hat der Keren Kajemeth Lejisrael durchzuführen, bis andere Kolonisationsinstitute diese Arbeiten werden übernehmen können. 10. —Der Kongress beschliesst, folgenden Antrag der Exekutive und dem Actions-Comite zur Prüfung - zu überwei s en: Der Keren Kajemeth Lejisrael soll sein Tätigkeitsgebiet ausbauen durch: a) Bodemerwerb zur Gründung halb städtischer — halb ländlicher (vorstädtischer) Siedlungen; b) Bodenerwerb für gemeinschaftliche Siedlungen von Leuten mit Vermögen und von Chaluzim; c) Ausdehnung des landsmannschaftlichen Siedlungsgedankens auch •auf vorstädtische Böden und Heranziehung der in gutvalutari- sehen Ländern lebenden Juden zur Unterstützung von Sied- )■: . hingen schlechtvalut arisch er Länder (Patronate);