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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 498

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 498 (sequence 521)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5629-3481774
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Was den Goldenen S c h e k e 1 betrifft, so hat Herr Locker den Antrag gestellt, dass das Recht zu den Wahlen zum Kongress, 'beziehungsweise zur Jahreskonferenz nicht an den Goldenen Schekel zu binden sei. Delegierter Locker: Ich habe den Antrag gestellt: „Der Kongress beschliesst, dass jeder Zionist, der es kann, den Goldenen Schekel in der Höhe von 1 Pfund oder einem halben Pfund zahlen muss. Die Exekutive zusammen mit den Landes¬ und Sonderver-bänden bestimmt die Höhe 'des Betrages, den jeder Verband geben muss. Die Zahl der Mandate wird damit nicht in Verbindung gebracht." Vizepräsident Motzkin: Herr Locker schlägt also vor: Der Kongress betrachtet es für die Pflicht jedes Zionisten, der dazu in der Lage ist, den Goldenen Schekel zu bezahlen. Wir stimmen ab. (Nach der Abstimmung:) Der Antrag ist angen o ni m e n. Delegierter Locker: Ich habe ja noch einen Antrag: Die Höhe des Betrages, den jeder Landes- und Sonderverband an Goldenen Schekalim aufbringen muss, wird von der Exekutive im Einvernehmen mit den Verbänden festgestellt. Vizepräsident Motzkin: Herr Locker möchte haben, dass nicht irgend welche bestimmte Summen festgesetzt werden sollen, sondern dass die Exekutive gemeinsam mit den Landes- und Sondervenbänden die Höhe des Betrages festsetzt, den die letzteren in Form des Goldenen Schäkels aufzubringen haben. Ich frage die Organdsations-Komraission und die -Budget-Kommission, ob sie nicht zu einer Einigung in dieser Frage kommen können- Berichterstatter Feuerring: Ich ziehe den Antrag 3 der Budget-Kommission (s. o. S. 493), der sich auf diesen Punkt bezieht, zurück. Vizepräsident Motzkin: Es verbleiben somit nur noch zwei Anträge, der Antrag Locker und der Antrag J. 7 der Organisations-Kommission (s. o. S. 492). Ich bringe zuerst den Antrag der Organisations-Kommission zur Abstimmung. (Nach vorgenommener Abstimmung:) Der Antrag 7 der Kommission ist abgelehnt. Jetzt bringe ich den Antrag Locker zur Abstimmung. (Nach der Abstimmung:) Der Antrag Locker ist angenommen. Berichterstatter Feuerring: Namens der Budget^Kommission bitte ich den Kongress, unseren Antrag Nr- 4, der sich auf Subventionen bezieht, anzunehmen. Delegierter Locker: Geehrter Kongress! Wir haben gestern in bezug auf den Keren Hajessod einen solchen BescMuss zu fassen für unsere moralische Pflicht igehalten und wir haben alle dafür gestimmt. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Exekutive es für notwendig hält, manchmal einem Landes- oder Sonderverband Mittel zu gaben, um ihn zu stärken. Sie können sicher sein, dass die Exekutive dafür sorgen wird, dass solche Gelder dort, wo es nicht nötig ist, nicht ausgegeben werden. Wir würden ihr alber durch solche Beschlüsse die Hände binden. 498

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