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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 461

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 461 (sequence 484)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5592-3481737
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Antrag ist aber gegenstandslos, denn ohne Wissen und ohne Hilfe des. Herrn Morris Myer haben die Fraktionen und auch unsere Fraktion sich dafür eingesetzt, dass in der Kommission das Prinzip angenommen wird, dass Keren Hajessod-Gelder nur für das Budget verwendet werden dürfen. Herr Myer möge sich also nicht für den Keren Hajessod opfern. Kein Cent, der für Subventionen ausgegeben wurde, wurde illegal ausgegeben. Ueber alles wurde berichtet. Jetzt in so versteckter Form zu reden, als ob ich und Herr Struck zusammen den Keren Hajessod geplündert hätten, gereicht nicht zur Ehre des Kongresses und desjenigen, der es tut. Wir sind die ersten, die dafür sind, dass man keine Subventionen gibt; man braucht aber einen solchen Antrag nicht. Es ist unwürdig. Ich schlage also vor, über diesen Antrag zur Tagesordnung überzugehen. Berichterstatter Delegierter I. Feuerring: Unter den Resolutionen, die die Budgetkommission morgen während der Beratung des Organisationsstatuts vorlegen soll, befindet sich eine Resolution, welche dahin lautet, dass die Exekutive von den eingehenden Geldern keine Subventionen an Landes- oder Sonderverbände zu geben berechtigt ist. Vizepräsident Motzkin: Herr Morris Myer wollte diese Regel auch für die Gelder des Keren Hajessod gelten lassen. Es stellt sich also sein Antrag als Amendement dar, wonach aus den Geldern des Keren Hajessod keine Subventionen an Landes- oder Sonderverbände gegeben werden dürfen. Herr Locker hat Ueber gang zur Tagesordnung über diesen Antrag vorgeschlagen. Dies ist der weitestgehende Antrag und wir stimmen jetzt über ihn ab. (Nach erfolgter Abstimmung:) Ich habe die Auffassung, dass der Antrag Locker auf U ebergang zur Tagesordnung angenommen ist. Damit ist der Antrag Morris Myer erledigt. Berichterstatter Delegierter Dr. Jacob Weiner (Oesterreich, deutsch): Hoher Kongress! Als ich Ihnen vorgestern abends den ersten Bericht der Keren Hajessod-Kommission vorgelegt habe, habe ich hinzugefügt, dass die letzten drei Anträge, die sich in den Ihnen zugegangenen schriftlichen Formulierungen befinden, noch nicht zur Verhandlung reif sind und von mir noch nicht vertreten werden können, weil sie mit der Frage der Jewish Agency zusammenhängen und wir diese Anträge daher zunächst an den Permanenzausschuss leiten mussten. Die Anträge sind tatsächlich dem Präsidium des Permanenzausschusses übergeben worden und dieses hat nach Durchsicht der Anträge erklärt, den Permanenzausschuss damit nicht befassen zu müssen, da sie nicht im Widerspruche zu den Anträgen des Permanenzausschusses in bezug auf die Jewish Agency stünden. Ich bin daher nunmehr in der Lage, Ihnen diese drei Anträge, die nur einer ganz kurzen Begründung bedürfen, vorzulegen. Der er.ste Antrag lautet (liest): Die Beitragsleistungen zum Keren Hajessod sollen Wahlrecht zum Council nur in dem Jahre gewähren, in dem sie erfolgen. Dieser Antrag steht im Zusammenhange mit einem anderen, den Sie bereits angenommen haben, nämlich mit dem Antrage, dass der Keren Hajessod auf Jahresleistungen aufzubauen ist. Wenn der Keren Hajessod nicht mehr, wie ursprünglich beabsichtigt war, ein für fünf Jahre bestimmter Fonds ist, sondern ein Dauerfonds und auf Jahresleistungen aufzubauen ist, dann musste auch dafür Sorge getroffen werden, dass der Council alljährlich erneuert werden kann, entsprechend den neu hinzugekommenen Zahlern zum Keren Hajessod, beziehungsweise dass diejenigen kein Wahlrecht mehr haben sollen, die im abgelaufenen Jahre 461

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