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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 424

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 424 (sequence 447)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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der Abstimmung bis morgen abstimmen. (Nach erfolgter Abstimmung:) Ich habe den Eindruck, dass der Antrag Ar 1 osoreff abgelehnt ist. Delegierter Dr. Arlosoroft: Ich beantrage nunmehr, nachdem Sie merkwürdigerweise den Antrag von 70 Delegierten abgelehnt haben, eine Unterbrechung der Sitzung auf eine Stunde. (Widerspruch.) Delegierter Dr. D. Friedmann: Hoher Kongress! Ich glaube, der Antrag, der nun neuerlich gestellt ist, ist bereits entschieden. Der Kongress hat beschlossen, in eine Vertagung der Abstimmung nicht zu willigen. Es geht nicht an, dass jetzt wieder beantragt wird, die Sitzung auf eine Stunde zu unterbrechen. Es handelt sich, wie klar ersichtlich ist, um eine bewusste Obstruktion. (Lebhafter Widerspruch.) Mitglied des A. C. Dr. Hantke: Für mich ist ganz klar, dass die Gruppen danach trachten, möglichst zu einer Verständigung zu kommen. Wenn beschlossen wurde, dass bis morgen nicht vertagt wird, so geschah es, weil wir wissen, dass viele Delegierte morgen verreisen. Dagegen bitte ich dringend, dem Wunsche einer so grossen Anzahl von Delegierten, die Sitzung auf eine Stunde zu unterbrechen, Folge zu geben, und zwar ohne jede Einschränkung, denn wenn wir während der Pause einen anderen Gegenstand beraten, so könnten sich die Herren unmöglich zurückziehen. Vizepräsident Motzkin: Der Antrag lautet klar dahin, die Abstimmung über die Anträge zur Jewish Agency auf eine Stunde zu vertagen. Ich bitte darüber abzustimmen. (Nach der Abstimmung:) Ich habe den Eindruck, dass die Majorität für die Vertagung ist. Ich unterbreche also die Sitzung auf eine Stunde. (Die Sitzung wird um 12 Uhr 15 Minuten nachts unterbrochen und um 1 Uhr 30 Minuten nachts wieder aufgenommen.) Vizepräsident Motzkin: Die Pause ist beendet. Wir gehen jetzt zu den Anträgen des Permanenz-Ausschusses, betreffend die Jewish Agency über. Die Debatte ist geschlossen. Es liegt ein Antrag vor, der gehörig gezeichnet ist, die Abstimmung über die Anträge des Permanenz-Ausschusses namentlich vorzunehmen. Ich ersuche, zuerst diese Anträge (s. o. S. 413 f.) in hebräischer, deutscher und englischer Sprache zu verlesen. (Geschieht.) Berichterstatter Delegierter Dr. O. Thon: Ich stelle den Antrag auf e n b 1 o c Annahme. Mitglied des A. C. Grünbaum: Ich bin dagegen. Wenn die Resolution en bloc angenommen wird, so ist keine Möglichkeit für eine Ausbesserung vorhanden. Mitglied des A. C. Mereminski: Ich stelle ein Amendement. Vizepräsident Motzkin: Bei einer en bloc Abstimmung gibt es kein Amendement. Mitglied des A. C. Mereminski: Ich habe einen Zusatz zu der Resolution zu beantragen. Vizepräsident Motzkin: Ich habe schon erklärt : en bloc heisst, dass der Kongress kein Amendement hören will. Sie können ja dagegen stimmen. 424

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