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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 361

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 361 (sequence 384)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5492-3481637
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Antrages zu sagen „Die Exekutive", da es noch unbekannt ist, ob es eine gesonderte Palästina-Exekutive geben wird. Berichterstatter Dr. Weiner: * Ich schliesse mich namens der Kommission diesem Antrag an. Delegierter Morris Rothenberg (Amerika, englisch): o Ich möchte ein paar Worte über diesen Absatz sagen, da ich den Eindruck habe, dass die Absicht dieses Antrages auf die Erstattung von rein formalen, geschäftsmässigen Berichten über die Verwendung unserer Gelder in Palästina zielt, während meiner Meinung nach die unsere Arbeit in Palästina betreffenden Berichte viel mehr als das sein müssten, wenn sie für unsere künftige Arbeit für den Keren Hajessod nutzbringend sein sollen. Ich will erklären, was ich meine: Es gab eine Zeit, wo wir Beiträge zu den zionistischen Fonds ausschliesslich aus Gefühlsgründen bekommen konnten. Wir kamen zu den Juden und sagten ihnen: Ihr müsst eure Pflicht für den Aufbau Palästinas tun. Und sie reagierten auf unseren Appell. Jetzt haben wir ein Stadium erreicht, in dem es nicht mehr genügt, nur an die Gefühle der Juden zu appellieren, um Geld von ihnen zu erhalten. Wir müssen mehr tun: wir müssen in der Lage sein, denjenigen, von denen wir Geld fordern, zu zeigen, dass das Geld, das wir erhalten, in Palästina richtig angewendet wird. Wir müssen in die Lage kommen, nachzuweisen, dass die Gelder auf die bestmögliche, vorteilhafteste Weise und mit aller möglichen Sparsamkeit verwaltet werden und dass wir unsere Gelder für produktive Zwecke verwenden. Es genügt nicht mehr, zu sagen, dass wir Geld für Palästina verlangen. Es ist notwendig, zu zeigen, dass wir mit dem Geld auch etwas schaffen. Wenn wir unsere Aufrufe erlassen, müssen wir in der Lage sein, zu sagen, welche Zahl von Einwanderern wir in Palästina unfergebracht und während der ersten Zeit ihres Aufenthaltes versorgt haben, und nachweisen, wieviel Einwanderer wir im Lande angesiedelt haben. Wenn wir beispielsweise von der Arbeit und den Leistungen der Aerzteorganisation „Hadassah" sprechen können, von den Spitälern, von der Pflegerinnenschule, von der hygienischen Arbeit in den Schulen, in den Einwanderungszentren und in den Kolonien und von den Vorbeugungsmassnahmen gegen Ansteckung und Krankheit, von den Schulen, die wir erhalten, und von den mannigfachen Unternehmungen, mit denen wiruns beschäftigen — wenn wir von all dem sprechen können und von der Art, wie alles getan wird, dann werden wir imstande sein, die Arbeit für den Keren Hajessod erfolgreich fortzusetzen. Darum hoffe ich, dass die Berichte, die zur Verfügung gestellt werden, nicht nur trockene formelle Berichte sein werden, sondern dass sie so zusammengestellt sein werden, dass sie ein genaues, ein lebendiges Bild von der Art und dem Werte unserer Arbeit in Palästina geben werden. Ich möchte unterstreichen, dass die Beitragsleistenden zum Keren Hajessod in Amerika ein immer stärkeres Interesse an der Art nehmen, wie unsere Gelder in Palästina verwendet werden. Sie stellen Fragen, und wir müssen in der Lage sein, sie befriedigend zu beantworten. Daher möchte ich ersuchen, dass besondere Aufmerksamkeit darauf verwendet wird, den Keren Hajessod in Amerika und in anderen Ländern vollständig und genau Informiert zu halten, und idass die Berichte den Fortschritt unserer Arbeiten und Leistungen in Palästina wiedergeben. Vizepräsident Motzkin: Der Antrag Nr. 3 der Kommission gelangt nunmehr in folgender Fassung zur Abstimmung: 3. Die Exekutive wird beauftragt, zur Veröffentlichung durch das Direktorium fortlaufende Berichte über die Verwendung der Keren Hajessod-Gelder und deren Aufteilung auf die einzelnen Budgetposten zur Verfügung zu stellen. 361

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