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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 325

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 325 (sequence 348)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5456-3481601
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ein grosser und alljährlich wachsender Prozentsatz unserer Ausgaben für die Ansiedelung unserer Arbeiter als landwirtschaftliche und industrielle Produzenten verwendet werden muss. Alle anderen Ausgaben haben nur subsidiäre Bedeutung, und sie dürfen die eigentlichen produktiven Ausgaben nicht übersteigen. Ohnemich auf allgemeine Ziffern für das nächstjährige Budget festzulegen, möchte ich sagen, dass es notwendig ist, dass der Keren Hajes sod Aktien verschiedener Institute in Palästina erwirbt (Mortgage-Bank, P. L. D. C. usw.), um sie zu stärken und den Obligationen, die sie später ausgeben wollen, einen stärkeren Rückhalt zu geben. Die A r b e i t e r b a n k in Palästina, die ausserordentlich viel für die Aufrechterhaltung unserer industriellen und landwirtschaftlichen Kooperativen getan hat, muss einen Beitrag für die Erhöhung ihres Aktienkapitals erhalten. Wir müssen einen Indus triefonds gründen. Wir können in Palästina mit Krediten in der Industrie vielen kleinen Unternehmern auf die Beine helfen. Es ist schliesslich etwas gegen die Höhe der Lebensmittelpreise in Palästina zu tun, etwa durch Gründung einer Grossei n k a u f s g e n o s s e n s c h a f t für Lebensmittel. Meine Ausführungen konnten nur fragmentarisch sein. Dafür finden Sie im Bericht der Exekutive ein Material, wie es noch nie in solcher Reichhaltigkeit einem Kongress vorgelegen hat. In meinen Sdhlussworten muss ich wieder auf den Anfang zurückkommen: Wir haben bisher von der Grösse der Arbeit, die uns in Palästina obliegt, anscheinend noch keine richtige Vorstellung. Alle politischen Errungenschaften in Palästina, ob gross oder klein, haben für mich keine Bedeutung, wenn ihnen nicht die wirtschaftliche Arbeit auf dem Fusse folgt. (Beifall.) Alle Ihre politischen Beratungen und Ueberlegungen haben nur dann. Wert, wenn Sie verstehen, dass sie nur den Rahmen schaffen, der durch wirtschaftliche Arbeit ausgefüllt wird. Unsere Arbeit in Palästina hängt davon ab, — mehr als je! .— dass wir bald grosse Mittel bekommen, denn nur dann werden wir unsere Zahl in Palästina, die leider, leider noch sehr klein ist, in absehbarer Zeit verdoppeln und verdreifachen können. (Lebhafter Beifall.) Vizepräsident Motzkin: Ich habe Ihnen zunächst folgendes mitzuteilen: Morsen vormittag; finden Kommissionssitzungen statt. Nachmittag wird eine Sitzung des Kongresses stattfinden, in welcher Herr Rubaschow einen Vortrag über „Pioniertum und berufliche Heranbildung für Palästina" halten wird. Ausserdem wird der Bericht der J. N. F.-Kommission bereits morgen erstattet werden und daran wird sich eine Diskussion anschliessen. Ich bitte alle Kommissionen dringend, dass sie nach Möglichkeit morgen bereits fertig werden. Sonst sehen wir absolut keine Möglichkeit, wie wir, ich will nicht sagen am Mittwoch, aber selbst am Donnerstag mit dem Kongresse fertig werden. (Dr. Weltsch: Dann soll man die Plenarsitzung absagen! Die Plenarsitzung heute nachmittag war ganz 325

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