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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 271

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 271 (sequence 294)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5402-3481547
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2. Der Aufbau Erez Israels muss auf nationalen Grundlagen durchgeführt werden, auf Grundlagen, welche von der Zionistischen Organisation festgestellt worden sind, bevor sie die Resultate erreicht hat, die sie in die Hände des gesamten jüdischen Volkes zu übergeben sich anschickt. 3. Es müssen Garantien geschaffen werden, dass die Jewish Agency die Aufbauarbeit in derselben nationalen Richtung fortsetzt wie die Zionistische Organisation.; 4. Die rumänische Landsmannschaft nimmt es mit Genugtuung zur Kenntnis, dass der Ideenkampf auf dem Zionistischen Kongress die Notwendigkeit der Erweiterung der Vertreterschaft gekiärt hat, dass aber auch andererseits der Wille zutage getreten ist, die zionistische Idee unberührt zu erhalten. In diesem Sinne erklärt sich die rumänische Landsmannschaft für die Erweiterung der Jewish Agency für den Aufbau des nationalen Heimes in Erez Israel.'4 Delegierter Samuel Zuchowiecki (Misrachi, Polen, jüdisch): * Die Lage, in der wir uns jetzt befinden, ist schlecht. Es wurde Kritik an der Leitung geübt, der auch ich beipflichte, aber es ist noch ein Hauptfehler vorhanden, der auch durch eine andere Leitung nicht zu beseitigen ist. Dieser Fehler liegt bei uns, bei den Zionisten. Er besteht darin, dass bei uns Zionisten zu wenig Zionistisches vorhanden ist. Wenn der Kongress auf das Volk wirken soll, wenn ihn das Volk hören soll, dann muss er sich mit seinem Antlitz zum Volke wenden und sagen: Wir gehen nach Erez Israel, jüdisches Volk, folge uns! Solange das nicht gesagt ist, ist nichts Zionistisches in der Zionistischen Organisation vorhanden. Da wir nun mit dieser Tatsache rechnen müssen, sind auch wir der Ansicht, dass wir über kein anderes Mittel verfügen, als Nichtzionisten heranzuziehen. In diesem Sinne ist es umso besser für den Zionismus, je mehr wir hereinnehmen, damit wir unsere Mittel erhöhen. Ich bin nicht mit der Ansicht Ussischkins einverstanden, dass wir erst Menschen und dann Geld haben müssen. Im allgemeinen mag das. zutreffen, aber in unserem Falle müssen wir zunächst Finanzen haben, dann werden wir auch die Menschen haben. Für drei Menschen ist Platz in Palästina: für einen Reichen, einen Mittleren und einen Armen. Die drei müssen aber zusammen fahren. Wenn nur einer allein nach Palästina geht, so .wird er allein nicht existieren können. Wrenn alle, die sich Zionisten nennen, nach Erez Israel fahren würden, wäre ich mit einem der letzte Redner einverstanden, dass die Zionistische Organisation die Führung behalten soll. Aber zu unserem Bedauern sitzt die ganze Zionistische Organisation im Galuth und nur ein kleiner Teil ist in Erez Israel. Wenn wir keine richtigen Zionisten in der Zionistischen Organisation haben, dann ist eine Erweiterung eine unbedingte Notwendigkeit. Der Misrachi steht auf dem Standpunkt, dass nur der jüdische W e 11 k o n g r e s s eine Erweiterung bringen kann. Da jedoch die Zeit drängt, müssen wir den Weltkongress durch eine Erweiterung der Jewish A g e n c y vorbereiten. Für die Notwendigkeit des Weltkongresses sind, glaube ich, alle. Aber wie soll man ihn schaffen? Bis er geschaffen ist, müssen wir als Vorbereitung die Jewish Agency erweitern. Wir haben heute keine Wahl mehr, denn die Parole ist bereits ins Volk hinausgegangen, und wenn wir sie jetzt ablehnen, so werden wir kein Geld bekommen, denn man wird uns sagen, wir hätten erklärt, dass wir die Mftarbeit der Anderen nicht wünschen und sie nicht brauchen, weil wir reich genug seien. Wir schlagen daher eine Resolution vor, die mit der Resolution übereinstimmt, welche von der polnischen Landsmannschaft angenommen worden ist und die* dahin geht, dass wir für eine möglichst rasche Erweite-

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