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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 91

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 91 (sequence 114)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5222-3481367
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DRITTER VERHANDLUNGSTAG 4. Sitzung Mittwoch, den 8. August 1923. Beginn der Sitzung: 11 Uhr 40 Minuten vormittags. Vizepräsident Motzkin: Ich eröffne die vierte Sitzung des Kongresses. Wir beginnen jetzt mit der Generaldebatte-, ich möchte aber vorher -einige Mitteilungen machen. Erstens: Es sind verschiedene Kommissionen vorgesehen, und die Landsmannschaften, Föderationen und Fraktionen werden gebeten die Namen der Mitglieder, die sie für die Kommissionen im Auge haben, dem Permanenzausschusse mitzuteilen. (Del. Levite: Erst muss der Permanenzausschuss die Wahl der Mitglieder bestimmen!) Sie haben recht, Herr Levite, der Permanenzausschuss wird diese Formalien heute erledigen, aber das hindert die Landsmannschaften nicht, die Namen vorzubereiten, die dann nach dem festzusetzenden Schlüssel nominieit werden sollen. Zweitens: Es kommen folgende Kommissionen in Betracht: Politische, Pa^stina-, Budget-, Organisations-, Keren Hajessod- und Keren Kajemeth-Kommission. (Del. Levite: Resolutionskommission!) Was diese betrifft, so wird der Permanenzausschuss, da sie nur aus sechs Mitgliedern bestehen kann, selbst darüber zu entscheiden haben. Hie*an können die Landsmannschaften, Föderationen und Fraktionen nicht beteiligt sein- Wir gehen jetzt zur Generaldebatte über die Berichte der Exekutive über. Ich werde sofort einem meiner Kollegen den Vorsitz übergeben, weil ein Mitglied der Exekutive bei der Debatte und Beschlussfassung über die Tätigkeit der Exekutive nicht den Vorsitz führen kann. Vorher möchte, ich aber die Art und Weise feststellen, wie die Generaldebatte geführt wird. Im § 21, Abs. 2 der Geschäftsordnung des Kongresses heisst es, dass bei jedem Punkt der Tagesordnung zuerst die Landsmannschaften, Delegationen und Fraktionen, welche mindestens 30 Mitglieder zählen, durch Redner zum Worte gelangen, sodann jene Landsmannschaften, Delegationen und Fraktionen, welche mindestens 30 Mitglieder zählen, durch einen zweiten Redner, zum Schlüsse die einzelnen Redner in der Reihenfolge ihrer Eintragung in die Rednerliste. Jede Abweichung von diesem Vorgange müsste erst eine Bestätigung seitens des Kongresses erfahren. Vizepräsident Meyer Berlin (den Vorsitz übernehmend): Da die Redner der an Zahl stärksten Gruppen noch nicht bestimmt, beziehungsweise abwesend sind, gelangt zuerst im Namen der vereinigten englischen und südafrikanischen Landsmannschaften Herr Morris Myer zum Worte. Delegierter Morris Myer (England, jüdisch): Höher Kongress! Es ist schwer für jemanden, der noch ganz jung in der Bewegung ist, die Debatte zu eröffnen. Ich hatte gehofft, zuerst die Alten zu hören. Ich komme von England, der Mandatarmacht für Palästina, 91

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