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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 69

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 69 (sequence 92)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5200-3481345
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aus denen eine Reform* in den organisatorischen Beziehungen zwischen der Zionistischen Organisation und dem Keren Hajessod angestrebt werden müsste. Hiermit verlasse ich den Berichtsteil und komme auf die Skizzierung einiger organisatorischer Probleme, die dieser Kongress nach meiner Auffassung zu lösen haben wird. Ich sprach schon vom Verhältnis des Keren Hajessod zur Organisation. Insweiten zionistischen Kreisen wird der jetzige Zustand als unbefriedigend empfunden, und es muss nach meiner Ansicht Klarheit geschaffen werden über folgende Punkte, die sich auf das Verhältnis zwischen dem Keren Hajessod und der Organisation beziehen. Es muss Klarheit darüber herrschen, ob die Gelder des Keren Hajessod in Zukunft der Jewish Agency, wer immer sie sein möge, ob es die Zionistische Organisation oder eine neue Körperschaft ist, zur Verfügung stehen für das von ihr aufzustellende und durchzuführende Palästinabudget. Ich bin der Meinung, dass diese Frage zu bejahen ist, da der Keren Hajessod kein Selbstzweck, sondern ein Sammelfonds ist. Ein Sammelfonds dient einem Zwecke, und der Zweck ist in diesem Falle ein überaus umfassender: der Aufbau von Palästina. Während man bei anderen Spezialfonds für Palästina darüber im Zweifel sein könnte, ob eine Sonderverwaltung die Verfügung über die Gelder haben sollte, scheint mir beim Keren Hajessod kein Zweifel darüber möglich, dass es die leitende Instanz dieser Palästinaarbeit sein muss, die über die Gelder des Keren Hajessod verfügt. Ich bemerke dabei, dass ich mit Befriedigung den Vorschlägen unserer amerikanischen Freunde entnommen habe, dass sie auf einem ähnlichen Standpunkt stehen, denn ihr Vorschlag geht dahin, dass in Zukunft di? Leitung der Jewish Agency, also gegenwärtig die Zionistische Organisation, identisch zu sein hat mit dem Direktorium des Keren Hajessod. Wie bei einer solchen - Konstruktion dennoch die Mitarbeit der Nichtzionisten für den Keren Hajessod weiter zu gewinnen ist, ist eine Frage, über die noch zu diskutieren wäre und worüber verschiedene Vorschläge gemacht werden. Es ist anzuerkennen, dass hier gewisse Schwierigkeiten vorliegen, wenn es sich um einen neutralen Fonds handelt, an dem auch nichtzionistische Kreise mitwirken und dessen Gelder doch von zionistischen Organisationen verwendet werden. Hier muss ein end? gültiges Wort über eine Neuordnung noch gesprochen werden, und ich glaube, dass der Kongress dazu da ist, dieses Wort zu sprechen. Nach meinen Erfahrungen geht es auch nicht an, dass neben der Zionistischen Organisation eine zweite Organisation aufgebaut wird, die alle diejenigen Arbeiten übernimmt, die bisher das Lebenselement der Zionistischen Organisation dargestellt haben. Gegenwärtig ist es so, dass der Keren Hajessod, der der grosse Palästinafonds ist und über die nötigen Mittel verfügt, die Propaganda zu leisten, alle Kräfte der Zionistischen Organisation in seinem 69

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