Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 60 (sequence 83)
- Language
- German, English, Hebrew
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organisatorischer Beziehung zu leisten hatten, hier nur ganz nüchtern ein paar Hauptpunkte skizzieren. Seit dem letzten Kongress waren wir mit folgenden organisatorischen Arbeiten beschäftigt: Zunächst hat uns der 12. Zionistenkongress die Aufgabe hinterlassen, das Statut der Zionistischen Organisation herzustellen. Der vorige Kongress hat ein Organisationsstatut beschlossen, aber dieses Statut war nicht völlig durchgearbeitet, und der Kongress übertrug daher die endgültige Redigierung der Exekutive, die sie zusammen mit einer hiezu vom Kongress bestimmten Statutenkommission durchführen..sollte. Diese Arbeit ist durchgeführt worden und das endgültige Statut der Organisation ist schon vor einer ganzen Reihe von Monaten in allen Sprachen veröffentlicht worden. Aehnliph war eine andere Aufgabe, die uns übertragen wurde, nämlich die'O eschäfts Ordnungen für den Kongress, für das A. C. und für den Zionistischen Zentralrat herzustellen. Auch dieser Aufgabe haben wir uns entledigt. Die Geschäftsordnungen für alle drei leitenden Körperschaften unserer Organisation sind in Gemeinschaft mit der dazu bestimmten Kommission von uns entworfen, redigiert und zwei davon auch publiziert worden, während die dritte nur noch der Bestätigung durch den Kongress, bezw. Zentralrat bedarf. Dann haben wir das Wahlreglement für diesen Zionistenkongress fertiggestellt und der Entwurf wurde gemäss einem Beschlüsse des A. C. von einer Kommission des A. C. endgültig redigiert. Alle diese Aufgaben sind rein formalistischer Natur, wenn Sie wollen. Aber sie haben ihre Bedeutung für das Leben und das Wachsen unserer Organisation. Man braucht kein Formalist zu sein, um zu begreifen, dass die Schaffung legaler Zustände in einer so grossen Organisation wie der unseren die notwendige Voraussetzung für das Leben und Wirken dieser Organisation ist. So wenig in einem Staate die Verfassung gleichgültig ist, so wenig ist für unsere Organisation das Statut oder die Geschäftsordnung unserer Kongresse eine gleichgültige, nebensächliche Angelegenheit. Auch in diesen Paragraphen schlummert Leben, man muss sie nur zum Leben zu erwecken verstehen. Ein anderes Kapitel unserer Tätigkeit ist die jährlich wiederkehrende Durchführung unserer S c h e k e 1 s a m m 1 u n g e n. Damit betreten wir ein Gebiet organisatorischer Arbeit, dessen Grundlagen in den letzten Zeiten schwankend geworden sind, denn es sind Fragen aufgetaucht, ob überhaupt der Schekel in seiner bisherigen Art geeignet sei, als finanzielles Rückgrat unserer Organisation und als Wahllegitimation zum Zionistischen Kongress zu dienen. Ich werde noch kurz darauf eingehen, wenn ich über die Probleme spreche, mit denen sich der Zionistische iKongress zu befassen hat. Hier zunächst nur das Tatsächliche über die vergangenen Jahre. Im vorigen Jahre, nach unserer Zeitrechnung im Jahre 5682, haben wir an Schekelquittungen 1,230.500 Stück verteilt. Hievon sind tatsächlich verkauft worden 367.293 Schekel mit einem .Geldergebnis in 60