Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 71)
- Language
- German, English, Hebrew
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Molkerei wurde ein Stall gebaut. Ferner Qiwah mit 32 Seelen. Hier wurden 1170 Dunam Ac*ker- und Gemüseland und 450 Dunam Pflanzungen bearbeitet. Die Grijppenmitglieder wohnen noch in Zelten; Baracken wurden nur für Ställe, für die Kühe und für ein Kinderheim errichtet. D j i n j a r : Zahl der Arbeiter 20. Die Gruppe bearbeitete in diesem Jahre 1300 Dunam zu Acker- und Gemüseland. J a d j u r : dort Hess sich die Gruppe auf dem Boden der Gesellschaft' „Nescher" nieder, die die Absicht hat, eine Zementfabrik zu errichten. Die Gruppe wohnt provisorisch in den Gebäuden des arabischen Dorfes, die jetzt der Gesellschaft gehören. Zahl der Arbeiter 15; bearbeitet wurden 450 Dunam Acker- und Gemüseland. Obwohl die Gruppe sich erst kurze Zeit dort befindet, liefert sie bereits Milch nach Haifa und wird bald Gemüse liefern können. Sobald 'die Fläche von 3000. Dunam, die vom Boden von Jadjur durch den J. N. F. erworben wurde, ihm übergeben wird, wird diese Gruppe auf den Boden des J. N. F. übergehen. Auf einem anderen Teil des Bodens sollen Siedler aus Deutschland angesiedelt werden. Hiefür wird gegenwärtig in Deutschland eine Aktion durchgeführt. Es handelt sich um 1000 Dunam, die durch den J. N. F. erworben wurden. Diese Kolonie wird den Namen Echiel Tschlenows tragen. Endlich ist zu erwähnen die grosse Kwuzah des Gdud Ain Charod und Tel Joseph, die zusammen 350 Arbeiter zählen. Diese haben alle Vorbereitungsarbeiten in diesen beiden Plätzen geschaffen und haben 3500 Dunam- Gemüseland und Pflanzungen bearbeitet. Zu all diesen grossen Unternehmungen will ich nur noch die Namen einer Reihe von Plätzen hinzufügen, wo eine Verbesserung und Verstärkung der Position durch Gebäude, lebendes Inventar und verschiedene andere Dinge stattfand, ferner Hilfe an neue kleine Kwuzoth, besonders aus der Tschechoslowakei, Deutschland und Galizien. So in Daganiah Beth, Kerkur, Kalendiah, Kfar Uriah, die Gruppe Markenhof, Leitmeritz, Tel Zor, Merchawiah, Kfar Saba, Anleihe an Balfouria, an die Tabakpflanzer in Nachlath Jehuda, Slavota, Zwi aus Deutschland und endlich die Gruppe Chefzibah, 25 Arbeiter aus der Tschechoslowakei, welche sich jetzt auf dem Boden von Ost-Nuris, Beth Alpha, festgesetzt haben. Auch für die Jemeniten wurden Häuser in Rischon-le-Zion, in Chedera und Petach Tikwah gebaut, zum Teil mit den Geldern des J. N. F., zum Teil aus dem allgemeinen landwirtschaftlichen Budget. Ich muss noch hinzufügen, dass alle diese in den letzten zwei Jahren auf dem Gebiete der Landwirtschaft geleisteten Arbeiten — ausser den Bodenkäufen und Ameliorationen. die vom J. N. F. bezahlt wurden, — ausschliesslich mit den Geldern des Keren Hajessod geschaffen worden sind. Und noch eine Institution muss erwähnt werden, die an dieser Arbeit grosse Verdienste hat: die A rb e i t e r b a n k. In der schwierigen Lage, in der die Zionistische Exekutive sich befand, da die Gelder vom Keren Hajessod nicht rechtzeitig eintrafen, war es die 48