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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 2

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 2 (sequence 25)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5133-3481278
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Yielleicht gegen. unsere Erwartung, sicher gegen unsere Wünsche hat es sich erwiesen, dass die Mandatseriteilung, obwohl sie das politische Fundament rechtsverbindlich gelegt, noch nicht alle politischen Schwierigkeiten beseitigt hat. Sie wissen alle, dass eine Opposition gegen Geist «und Inhalt des Mandates von.Anbeginn im Lande sich geltend machte, die sogar zu schweren Ausschreitungen geführt hat Diese schlimmsten Ausartungen haben sich glücklicherweise nicht mehr 1 wiederholt, aber die politische Gegnerschaft der Extremen ist darum nicht minder heftig geworden. Im vergangenen Jahre ist die Regierung der Balfour-Deklaraüon zurückgetreten. Die neue Regierung bat /die Politik ihrer Vorgängerin ohne Zögern aufgenommen -und bestätigt. Aber dieser Akt der Regierung hatte nicht die Wirkung, die man von ihm hätte erhoffen können, nämlich in Palästina das Gefühl einer dauernden Sicherung der Verhältnisse zu schaffen, wohl hauptsächlich darum, weil die britische Regierung an die Bekräftigung der Politik ihrer Vorgängerin die Bemerkung fügte: „dass sie an die Prüfung der Gesamtsituation in Palästina ohne Vorurteil herantreten wolle." Eine bald darauf erfolgte (Erklärung des britischen Ministers für Kolonialangelegenheiten, des Duke of Devonshir e, war frei von jeder Einschränkung dieser Art. Sie lautete ausdrücklich, dass die britische Regierung die dem jüdischen Volke gegenüber eingegangenen Verpflichtungen aufrecht erhalte. In dieser 'Hinsicht ist es von Interesse, dass auf einem erst vor einigen Tagen in 'London abgehaltenen öffentlichen Meeting Sir 'Herbert Samuel in bestimmter Form erklärte, dass die 'britische Regierung volles Verständnis habe für die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Politik in Palästina^ Die Stellungnahme der neuen britischen Regierung hat ihre Wirkung auf die Dinge in Palästina nicht verfehlt. Sie hat die positive Haltung derjenigen Teile der arabischen Bevölkerung, die geneigt sind, das Mandat als ein fait accompli anzunehmen, gefördert, und man darf hoffen, dass diese Linie der Entwicklung sich fortsetzen wird in dem Masse, wie die politischen Verhältnisse sich stabilisieren. Auf der anderen Seite allerdings hat gerade die Tatsache der Wiederbestätigung der Mandatspolitik durch eine neue Regierung die Leidenschaften der extremen Elemente dm gesteigerten- Masse entfacht, etwas, was unvermeidlich war und womit wir politisch fertigzuwerden haben. Soweit die öffentliche britische Meinung in Presse und Parlament von diesen mandatsigegnerisöhen. Aktionen beeinflusst wird, ist unsere stete Bemühung gewesen, aufklärend m wirken und mit Entschiedenheit für unser Recht einzutreiten, t Mit Dankbarkeit dürfen wir hierbei der Unterstützung gedenken, die wir von einer Reihe von Staatsmännern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gefunden haben. Die bäuerliche Bevölkerung der Fe 11 ach en in Palä- 2

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