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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 590

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 590 (sequence 600)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4890-3481034
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/ Bei dem Etatposten „Landwirtschaftliche Kolonisation" ist ein Betrag von 20 000 Pfund für Versuche auf dem Gebiete intensiver landwirtschaftlicher Siedlung enthalten. Ich beantrage: „Dieser Betrag wird nur unter der Bedingung bewilligt, daß der Leiter dieser Siedlung die Verantwortung für diese Arbeit innerhalb dieses Betrages übernimmt." Es handelt sich dabei um den Vorschlag intensiver landwirtschaftlicher Siedlung nach dem Projekt von Dr. Soskin. Dr. Soskin hat, wie Sie wissen, eine viel größere Summe verlangt. Als wir diese Summe bewilligten und eine höhere nicht bewilligen konnten, war keine Möglichkeit mehr, sich mit Dr. Soskin zu verständigen. Wir legen Ihnen deshalb diese Resolution vor, weil wir es für fair halten, daß diese Arbeit mit geringeren Mitteln nur dann angefangen wird, wenn der dafür verantwortliche Mann damit einverstanden ist. Das ist zu seiner und zu unserer Sicherung notwendig. Meine Herren! Ich habe Ihnen nunmehr einen zweiten Teil unseres Budgets vorzulegen, der unendlich viel bescheidener ist und von dem manchmal doch im Verhältnis zu seiner Kleinheit merkwürdig viel gesprochen wurde. Das hängt mit gewissen menschlichen Schwächen zusammen. Es handelt sich um das Budget des Londoner Zentralbüros. Sie wissen, daß die ganze Möglichkeit der Geldaufbringung von uns in den Dienst des Keren Hajessod gestellt wurde. Wir haben nicht, wie es in den letzten Jahren der Fall war, die Möglichkeit, spezielle Sammlungen zu irgendeinem Zwecke vorzunehmen. Da andererseits die Gesamtmittel des Keren Hajessod für Palästina bestimmt sind, so ergibt sich daraus, daß das Londoner Budget lediglich auf Schekolim angewiesen ist und daß, wenn die Schekolim nicht ausreichen, dafür eine besondere Deckung vorgesehen werden muß. Nach dieser Richtung werde ich mir noch erlauben, Ihnen Vorschläge zu machen. Was nun das Budget selber betrifft, so wird es Ihnen in einer Höhe von 2 850 Pfund monatlich vorgeschlagen, das ist für das Jahr 34 200 Pfund, und es setzen sich diese 2 850 Pfund monatlich wie folgt zusammen: Gehälter pro Monat 2 100 Pfund, Subventionen 160 Pfund, sonstige Büroausgaben 390 Pfund, Unvorhergesehenes 200 Pfund, das macht zusammen 2 850 Pfund. Meine Herren! Sie hatten alle Gelegenheit, in dem Berichte, den Ihnen die Exekutive für das abgelaufene Jahr vorgelegt hat, so detailliert als irgend möglich die verschiedenen Posten dieses Londoner Büros zu sehen. Ich brauche also wohl dazu nichts Besonderes hinzuzufügen. Aber, wie ich schon sagte, die Deckung dieses Budgets kann nur durch die Schekolim erfolgen, und wenn ein Defizit entsteht, durch andere Maßnahmen. Die erste Notwendigkeit ist nun, daß der Schekel eine entsprechende Erhöhung und in verschiedenen Ländern auch eine Konsolidierung erfährt. Es bietet das eine gewisse Schwierigkeit, denn es gibt Länder, in denen die Valuta eine so außerordentliche Fixigkeit entwickelt, daß kein Büro ihr nachkommen kann. Aber abge- 590

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