Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 573 (sequence 583)
- Language
- German, English, Hebrew
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Berichterstatter Dr. Hantke: Der Antrag ist bereits angenommen worden. Die nächste Resolution lautet: „Die vom Direktorium des Keren Hajessod beschlossenen Arbeiten und Unternehmungen in Palästina werden durch die Zionistische Organisation durchgeführt." Vizepräsident Motzkin: Erhebt sich Widerspruch dagegen? (Nach einer Pause:) Es ist nicht der Fall. Angenommen. Berichterstatter Dr. Hantke (liest): „Es wird festgestellt, daß zu der vom Keren Hajessod übernommenen Förderung der Immigration auch die Gewährung von Zuschüssen zu den Reisespesen für solche Immigranten gehört, die von der Zionistischen Organisation in Palästina angefordert werden." Ich hörte vorhin, daß für diesen letzten Ausdruck eine andere Fassung gewünscht wird. Ich würde bitten, daß einer der Herren eine Fassung vorschlägt, über die man sich dann verständigen kann. Delegierter Schreier: In der Kommission hat man den Antrag angenommen, daß alle Leute, die für Erez Israel nötig sind, durch eine Anleihe unterstützt werden sollen. Damit man weiß, welche bedürftig sind, wurde in der Keren Hajessod-Kommission angenommen, daß man sagt, diejenigen, welche als solche durch das Palästinaamt anerkannt wurden. Berichterstatter Dr. Hantke: Ich habe den Text so bekommen, wie ich ihn verlese. Ich bin aber bereit, den Antrag entsprechend zu ändern. Wir werden vielleicht sagen: für solche Emigranten, die von dem zuständigen Palästina-Amt als für Palästina notwendig anerkannt werden. Ich lese also noch einmal (liest): „Es wird festgestellt, daß zu der vom Keren Hajessod übernommenen Förderung der Immigration auch die Gewährung von Zuschüssen zu den Reisespesen für solche Immigranten gehört, die von dem zuständigen Palästina-Amt als für Palästina notwendig anerkannt werden. Die Gewährung der Zuschüsse erfolgt in der Form von Anleihen." Vizepräsident Motzkin: Erhebt sich dagegen Widerspruch? (Nach einer Pause:) Es ist nicht der Fall. Angenommen. Berichterstatter Dr. Hantke (liest): „Die Verwendung der Mittel des Keren Hajessod wird dahin festgesetzt, daß, abgesehen von den dem Jüdischen Nationalfond reservierten 20 %, 50 % für nationale Anlagen und das regelmäßige Palästinabudget und 30 % für wirtschaftliche Anlagen verwendet werden sollen." Delegierter Dr. A. Barth: Zu diesem Punkt besteht ein Antrag des Herrn Simon, die Abstimmung darüber bis nach Vorlage des Budgets zurückzustellen. 573