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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · p. Seite 356

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913
Date
1914-01-01
Page
Seite 356 (sequence 363)
Language
German, English, Hebrew
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— 356 — daß es sich selbstverständlich der größten Sparsamkeit befleißigen wird und daß, falls eine oder die andere Post, die hier im! Budget aufgeführt ist, nicht vollständig aufgebraucht wird, dieser Betrag selbstverständlidh gespart bleibt. Wir haben mit dem E. A. C. bei der Gelegenheit auch die Einnahmen an Schekolim in Erwägung gezogen und sind zu der Ansicht gekommen, daß, wenn die Organisation sich weiter so erfreulich entwickelt* wie in der letzten Zeit, wenn wir alle unsere Pflicht tun, die präliminierten Einnahmen erreicht werden können. Insbesondere wird, wenn die Schekolim das nächste Jahr einen kleinen Ausfall bringen sollten, das nächste Kongreßjahr gewiß den Ausfall decken. Ich bitte also im Namen der Budgetkommission, das Budget zu genehmigen. (Lebhafter Beifall.) Del. Cowen: Geehrter Kongreß! Ich wurde als Mitglied der Budgetkommission vorgeschlagen und habe mich geweigert, in dieselbe einzutreten, weil ich von vornherein wußte, daß ich mich in einer kleinen Minorität befinde; denn ich war einer gegen fünf oder sechs. Der Kongreß hat aber die Verpflichtung auf mich gelegt, und ich bin in die Kommission, eingetreten. Wie Sie aus dem; Budget ersehen, hat man früher 226 000 M. budgetiert, und in der Kommission ist der Betrag um 18 000 M. erhöht worden, so daß man jetzt von der Bewegung 244 000 M. für das nächste Jahr verlangt und erwartet. Ich hoffe, daß die Bewegung diese Summe aufbringen wird, ich. bin aber nicht der Meinung, daß sie das tut. Denn man erwartet an Schekelgeldern eine Einnahme von 125 000 M. in einem Nichtkongreß jähre, was eine sehr große Summe ist, und man erwartet auch von dem Zentralfonds eine Einnahme von 112000 M., was meiner Meinung nach auch zu hoch veranschlagt ist. Ein Actiona-Comite wird doch, wenn es vernünftig budgetieren würde, eher die zukünftigen Einnahmen nicht zu hoch stellen,, so daß es vielleicht mit einem Sürplus herauskommen könnte. Andererseits mußte man sich auch eine so hohe Summe als Einnahme stellen, weil man sich von vornherein mit so vielen Ausgaben belastet hat. Die Ausgaben sind für uns zu hoch. Ich wünsche, daß wir einmal dazu gelangen, ein noch größeres Budget zu haben. Die Zeit wird gewiß kommen, sie ist aber noch nicht da, und deswegen glaube ich, daß dieses Budget reduziert werden muß. (Widerspruch.) Außerdem steht unter den Ausgaben eine gewisse Rubrik, die die auswärtige Vertretung des E. A. C. betrifft. (Zwischenrufe und große Unruhe.) Hier ist doch der Ort, wo man über die Sache sprechen muß. In dieser Rubrik ist das Salair eines Repräsentanten in Konstantinopel inbegriffen. Ich will nur sagen, daß der Herr, der in Aussicht genommen ist, nach Konstantinopel zu gehen, sich in seiner bisherigen zionistischen Tätigkeit so taktvoll benommen hat . . . (Große Unruhe.) Del. Stricker: Das gehört nicht zum Budget! Del. Dr. Becker: Aber das ist sehr taktvoll! Del. Cowen (fortfahrend): Wir haben versucht, diesen Punkt schon früher zur Sprache zu bringen, es ist aber nicht möglich gewesen, eine Gelegenheit zu finden. Hier beim Budget war die letzte Gelegenheit dazu. Ich - beantrage daher, daß man von dieser Summe für die auswärtige Vertretung des E. A. C. den Betrag von 100 M. abstreicht. (Beifall. — Unruhe und Zwischenrufe.) Vizepräsident Julius Simon: Der Permanenzausschuß hat zur Erledigung einer ganz kleinen Angelegenheit ohne große Bedeutung noch einmal zusammenzutreten. Er versammelt sich sofort im Zimmer Nr. 16. Mitglied des E. A. C. Dr. Jacobson (mit stürmischem, langanhaltendem, sich immer wieder erneuerndem Beifall begrüßt): Geehrter Kon-

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