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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1914-01-01 · 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913 · page 269

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 269)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476276--4181-3480324
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ZEHNTE SITZUNG Montag, den 8. September 1913 Beginn der Sitzung: 4 Uhr nachmittags Präsident Wolffsohn: Ich eröffne die Sitzung und erteile das Wort Herrn Dr. Halpern, Del. Dr. Halpern: Nach Schluß der heutigen Vormittagssitzung sind Ihrem Wunsche gemäß die Wahlen für die Generalredner zur Paiästinadebatte vorgenommen worden. Wie Sie sich noch erinnern werden, ist beschlossen worden, sechs Redner mit je zwanzig Minuten Redezeit sprechen zu lassen, darunter je einen Vertreter der beiden Arbeiterparteien. Bei der Wahl dieser Redner hat es sich herausgestellt, daß man nach dem Modus, Pro- und Contra-Generalredner aufzustellen, nicht zu einem Ende kommen konnte, weil eine Reihe von eingezeichneten Rednern erklärte, sie seien weder pro noch contra, sondern sie stünden auf einer mittleren Linie. Wir mußten daher die eingetragenen Redner in drei Gruppen teilen: mittlere Linie, Proredner und Contraredner. Dadurch haben wir aber sechs Redner, statt vier, außer den beiden Arbeitervertretern, und das ist nun in der Weise geregelt worden und hat auch schon die Billigung des Präsidiums gefunden, daß wir statt sechs Rednern mit zwanzig Minuten acht Generalredner mit je fünfzehn Minuten haben werden. Sachlich ist es natürlich dasselbe. Nun sind folgende Generalredner gewählt worden: Seitens der Arbeiterparteien: S. Kaplansky und Ar ono witsch, Gontraredner Dr. Bogratschow und Schochat, Proredner Boris Goldberg und Julius Simon, und die von mir früher erwähnte Mittelp a r t e i hat zu ihren Rednern Jakobus Kann und Abraham G o I d b e r g aus Amerika gewählt. In bezug auf die Reihenfolge der Redner haben wir uns auf folgende Reihe geeinigt: Es werden sprechen: Aronowitsch, Bogratschow, Kann, Boris Goldberg, Kaplansky, Schochat, Abraham Goldberg und Julius Simon. Vizepräsident Julius Simon: Folgende Herren haben den nachstehenden Antrag eingebracht (liest): „Dr. Ing. Felix, Adolf Böhm, Dr. Becker, Leo Krieger, Frost, Dr. M a r g u 1 i e s. 1. Mit Rücksicht darauf, daß die. Palästinakommission bis nun keine Gelegenheit hatte, zu den Berichten von Dr. Bodenheimer und Dr. R u p p i n Stellung zu nehmen, stellen wir den Antrag, die Debatte über diese Berichte zu unterbrechen, und diesen Punkt erst auf die Tagesordnung des Kongresses zu setzen, sobald die Palästinakommission ihre Anträge dem Kongresse vorgelegt haben wird. 2. Den Beratungen der Palästina-Kommission sind die gewählten sechs Generalredner zuzuziehen, insofern sie nicht schon Mitglieder derselben sind." Ich beantrage die Ablehnung dieses Antrages, und zwar aus folgendem Grunde: Hier handelt es sich um die prinzipielle Auseinandersetzung.

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