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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1911-01-01 · 10 (1911) Basel, 9. bis 15. August 1911 · page 135

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
10 (1911) Basel, 9. bis 15. August 1911
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 135)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476274--3680-3479822
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III. Tag N A C H MIT T A G S- S IT Z U N G Freitag, 11. August 1911 Beginn 4 Uhr 30 Minuten. Vizepräsident Dr. Tschlenow: Ich eröffne die Sitzung und erteile Herrn Sekretär Dr. R o s e n b 1 ü t h das Wort zu einigen Mitteilungen. Sekretär Dr. Rosenblüth: Herr F i n k e 1 s t e i n trägt Dr. N o r d a u, Dr. A. M a r m o r e k und Jean Fischer in das goldene Buch ein. (Beifall.) Die freiwilligen Schalterbeamten des X. Kongresses tragen Herrn und Frau Professor O r n s t e i n in das goldene Buch ein. (Beifall.) Am Montag abend, 7 Uhr, findet im Kongreßsaale ein Vortrag des Herrn Dr. Z o 11 s c h a n über das Rassenproblem statt. Alle Delegierten und Gäste sind hierzu eingeladen. Die vereinigten kleinen Landsmannschaften versammeln sich sofort zu einer dringenden wichtigen Beratung im Saale des Großen A. C. im anderen Teile des Gebäudes. Die russisch-polnische Synagogengemeinde der Stadt Basel lädt alle Kongreßteilnehmer zum Gottesdienste morgen früh i/28 Uhr, Rheinbasel, Florastraße 18, ein. Die Herren Rabbiner Reines, Rabinowitsch und der Magid Weber von Kolomea werden dort vortragen. Vizepräsident Dr. Tschlenow: Ich habe noch eine Mitteilung hinzuzufügen, welche mir vom Bureau des Nationalfonds übergeben worden ist (liest): Herr Dr. Felix Theilhaber, München, zurzeit Jena, sendet an die Verwaltung des N. F. einen Scheck von eintausend Mark als erste Anzahlung auf eine Stiftung für Arbeiterwohlfahrt in Palästina. Er überläßt die Verwaltung dem N. F. und gedenkt diesen Betrag nach und nach auf zehntausend Mark zu erhöhen. (Lebhafter Beifall.) Wir sprechen für diese hochherzige Spende unsern Dank aus. (Beifall.) Und nun fahren wir in der Debatte über den jüdischen Nationalfonds fort. Es liegt ein Antrag des Herrn Jean Fischer vor auf Wahl von vier Generalrednern mit einer Redezeit von 15 Minuten. Ich teile Ihnen mit, daß in der Liste 48 Redner eingetragen sind, wovon erst neun oder zehn gesprochen haben. Wir werden also zuerst über die Wahl von Generalrednern abstimmen. Diejenigen, welche für die Wahl von Generalrednern sind, bitte ich die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach Auszählung.) Ist angenommen. Wir werden demnach Generalredner wählen. Wir werden nunmehr abstimmen über die Beschränkung der Redezeit auf 15 Minuten. Delegierter Dr. Levin: Wenn Sie schon den Antrag auf Wahl von Generalrednern angenommen haben, so möchte ich Sie doch bitten, den Antrag auf Beschränkung der Redezeit von 15 Minuten abzulehnen,

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