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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · page 267

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909
Date
1910-01-01
Page
– (sequence 267)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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V. TAG Donnerstag, 30. Dezember 1909 VORMITTAGS-SITZUNG BEGINN: 920 Uhr Vizepräsident Dr. Bodeulieimer: Ich eröffne die Sitzung und erteile da* Wort dem Delegierten Moise Cohen aus Saloniki zu seinem Vortrag über die Einwandern n g in die Türke i, Referat*üfoer die Einwanderung in die Türkei. ' Delegierter Moise Cohen: Wir sind hier herzlich begrüßt worden, aber wir sind nicht gekommen, um Begrüßungen zu erhalten. Unsere junge Erfahrung in zionistischen Sachen verhindert uns, in die Debatte direkt einzugreifen. Wir sind gekommen, um Sympathie und Erklärungen gegenüber unserer Regierung und unserm Vaterlande zu provozieren. Glücklicherweise hat dies, unser geehrter Präsident in seinem geschätzten Vortrage und auch andere Redner offenherzig getan. Man hat wiederholt gestigt, dal* der Zionismus keinen politischen Zweck verfolgt. Diese Erklärung war für uns ottomanische Zionisten unbedingt notwendig, weil das ottomanische Gesetz national-politische Vereine nicht gestattet, und als ottomanische Patrioten sind wir gezwungen, national-politische Vereine energisch zu bekämpfen. Jetzt, meine geehrten Brüder, können wir kraft der ehrlichen Erklärung, die hier abgegeben wurde, ruhig weiterarbeiten, nicht nur als Juden, sondern auch als echte ottomanische Patrioten; kraft dieser Erklärung können unsere Vereine seitens der Regierung anerkannt werden, und wir können dies als eines der besten Resultate dieses Kongresses betrachten. (Lebhafter Beifall und Händeklatschens (Redner setzt seine Rede französisch fort): Geehrte Versammlung! Das unselige Gespenst des Despotismus ist in zu weite Ferne gerückt, als daß wir ottomanischen Staatsangehörigen es noch nötig hätten, eine furchtsame Zurückhaltung zu beobachten angesichts von Problemen, die unser Vaterland unmittelbar berühren. Es ist uns nicht länger gestattet, zu schweigen, wenn die Interessen der . Türkei, unseres Vaterlandes, auf dem Spiele stehen. Unter den verschiedenen Fragen, die gegenwärtig in der Presse und den leitenden politischen Kreisen unserer Heimat behandelt

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