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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 27

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909
Date
1910-01-01
Page
Seite 27 (sequence 27)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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(Alle diese Vorschläge werden mit lebhaftem Beifall und Händeklatschen aufgenommen.) Geehrter Kongreß! Bei diesem Vorschlage ging der Permanenzausschuß in vollkommener Übereinstimmung mit dem E. A. C. von dem Prinzip aus, daß es wünschenswert sei, das Kongreßpräsidium von der Parteileitung zu trennen. (Lebhafter Beifall.) Wir schlagen deswegen kein einziges Mitglied des E. A. C. ins Präsidium vor; wohl aber sind wir, um eine geschäftsordnungsmäßige Basis für diese Neuerung zu schaffen, zu dem Antrage gelangt, — wieder im Einvernehmen mit dem E. A. G. und entsprechend dem Organisationsstatut und der Geschäftsordnung, die Ihnen noch vorgelegt werden wird, — daß Sie vorläufig auch folgenden Antrag annehmen: „Die Mitglieder des E. A. C. haben in jeder Lage der Versammlung das Recht, in die Debatte einzugreifen." Es ist so selbstverständlich, daß der verantwortlichen Leitung die Möglichkeit gegeben wird7 an der Debatte teilzunehmen, daß ich hoffe und im Namen des Permanenzausschusses den Wunsch ausspreche, daß Sie die vorgeschlagene Liste per Akklamation annehmen. (Zustimmung.) Präsident Wolffsohn: Ich werde zunächst über den Vorschlag bezüglich des Präsidenten abstimmen lassen, als solcher wird Herr Dr. Max Nord au vorgeschlagen. Wenn kein Widerspruch erfolgt, wird die Wahl per Akklamation vorgenommen. Delegierter Dr. Nacht: Ich erlaube mir, einen Vorschlag zu machen, der sich nicht gegen eine Persönlichkeit wendet. Ich wünsche, daß Herr Wolffsohn zum Präsidenten gewählt werde. Präsident Wolffsohn: Herr Dr. Nacht, Sie haben die Ansicht, welche Herr Dr. Weizmann vertritt, gehört, imd auch ich bin der Meinung, daß die Exekutive von der Leitung des Kongresses getrennt werden soll. Wir sind dem Kongreß Rechenschaft schuldig, und wir wollen nicht selbst dabei präsidieren (Beifall). Dies war der Hauptgrand, welcher dem Antrage des Herrn Dr. Weizmann zugrunde lag. Wenn ich Herrn Dr. Nacht richtig verstanden habe, so hat er gegen die Wahl des Dr. Nordau nichts einzuwenden, er wollte bloß, daß ich gewählt werden soll. Nachdem ich! aber die Wahl nicht annehmen kann, so fällt auch die Einwendung des Herrn Dr. Nacht weg und kann ich, da kein weiterei4 Widersprach erfolgte, die Wahl des Dr. Nordau als einstimmig angenommen erklären. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Als Vizepräsidenten sind vorgeschlagen die Herren: Dr. Bodenheimer. Stand, Dr. Tschlenow und Ussischkin. Ist ein Widersprach? Delegierter Littmann Rosenthal: Geehrter Kongreß! Auf Grund unserer Geschäftsordnung erkläre ich, daß ich gegen die Wahl des Herrn Ussischkin bin und geheime Wahl beantrage; (Lebhafter Widerspruch und Lärm.)

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