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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 344

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 344 (sequence 342)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2919-3479059
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— 344 — diese geringe Summe verdankte die Kommission nur dem Entgegenkommen des Präsidiums des A. C, das ihr dieselbe in Form eines Vorschusses auf die von den Föderationen aufzubringende Dotierung gewährte, eines Vorschusses, der dem A. C. nicht zurückbezahlt wurde, da keine der Föderationen der auf dem Kongresse übernommenen Pflicht nachgekommen ist. Die Praxis hat demnach erwiesen, daß die vom 7. Kongreß bestimmte Form der Dotierung der Propagandakommission nicht die richtige war und daß künftighin, falls die Entwicklung einer Propaganda in großem Stil gewünscht wird, die Dotierung der Kommission aus den vom A. C. verwalteten Geldern erfolgen muß. Bilanz. Die Bilanz der Propagandakommission für die zwei Berichtsjahre stellt sich folgendermaßen: 1. September 1905 bis 31. Juli 1907 Ausgaben: Bureauausgaben . . . 164,65 Mk. Propaganda-Broschüren . 1121,75 „ Reisen....... 396,— „ Jüdisch-künstlerische Veranstaltungen . . . 719,75 s, Vorarbeiten f. ein Jüdisch. Tageblatt .... 256,45 „ 2658,60 Mk. Einnahmen: Vom A. C...... 1530,— Mk. Spenden...... 305,— ,, Erlös von Propaganda- Broschüren . . . 463,50 ,, Jüdisch-künstlerische Veranstaltungen . . . 180,50 „ 2479,— Mk. Mehrausgaben .... 179,60 „ 2658,60 Mk. Hindernisse der Propagandatätigkeit. Neben der ausgebliebenen Dotierung haben, besonders im ersten Berichtsjahre, auch andere Umstände hemmend auf die Tätigkeit der Propagandakommission eingewirkt. Anläßlich der russischen Judenmassakres wurden die aktiven Kräfte des Zionismus von der Wohltätigkeitsaktion in Anspruch genommen, so daß die zionistische Propaganda im eigentlichen Sinne vernachlässigt werden mußte. Anderseits bestand sowohl in den leitenden Körperschaften wie in den breiten Massen unserer Bewegung noch ein programmatischer Zwiespalt, angesichts dessen die Majorität der Mitglieder der Zentrale der Propagandakommission sich dafür entschied, im ersten Jahre sich abwartend zu verhalten, um interne Reizungen zu vermeiden. Zu diesen Hemmnissen trat noch die überaus schwierige, oft völlig versagende Verständigung mit den Propagandakollegien und den Vorständen der zionistischen Organisationen in den verschiedenen Ländern hinzu. Dafür muß hier mit aller Anerkennung hervorgehoben werden, daß der Propagarfdakommission von der Leitung des Zentralbureaus der zionistischen Vereinigung für Deutschland und vom Vorstande der Berliner zionistischen Vereinigung, besonders aber seitens der Herren Dr. Hantke und Dr. Heymann, regste Unterstützung zuteil wurde. Dieser Unterstützung hat sie es hauptsächlich zu verdanken, daß ihr die Herausgabe von Propagandabroschüren möglich wurde. Propagandabroschüren. Die Reihe dieser Veröffentlichungen, die der zionistischen Agitation neues, zeitgemäßes Material .zuführten, er-

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