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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 304

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 304 (sequence 302)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2879-3479019
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— 304 — alles, um unsere Position in dem Lande, welches wir als unsere Heimat betrachten, allmählich zju stärken. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Dann werden die Regieriungen uns verstehen. Bis heute versteht kein englischer; Staatsmann, warum eigentlich der Zionistenkongreß Uganda refüsiert hat. Noch bis heute ist es ihm nicht klar, trotzdem es Ihnen Mar ist. Wir müssen den Regierjungen *die zionistische Politikf so klar machen, daß sie sie so verstehen,, wie sie die* Juden verstehen. Sonst ist kein richtiges Verständnis für den "Zionismus da l (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Bis jetzt haben wir nur um Wohltätigkeit bei den Regierungen gebettelt. Sonst nichts! Das wurde politischer Zionismus genannt! (Dr. Marmorek: Das ist nicht richtig!) Zwingen' Sie mich nicht zu einer Beweisführung! (Cowen: Es ist nicht korrekt, was Sie sagen!) Herr Motzkin sagte, wir können die Verantwortlichkeit nicht übernehmen, daß wir nicht ein Fiasko erleiden, denn es wird heißen, nicht die Versuche sind mißglückt, sondern der Zionismus ist mißglückt. Herr Motzkin, wenn man eine solche Politik verfolgt, kann man überhaupt nichts unternehmen. Haben wir immer darauf Rücksicht genommen, was die anderen sagen werden? Nein! Es ist schwer und unangenehm, ein Fiasko zu erleiden! Aber: wir haben gar keine Garantien, daß wir bei allen möglichen Vorsichtsmaßregeln, die wir ergreifen, kein Fiasko erleben werden. Und die Herren, die nicht hier sind, die sich für Uganda begeistert haben, haben sie geglaubt, daß sich dort älles glatt abwickeln und nicht ein Fiasko möglich sein werde; daß z;. B. nicht vielleicht die Neger über uns herfallen und alles zerstören können, was wir errichtet haben? (Ruf: Es wan nicht die letzte 'Hoffnung!) Auch das ist nicht die letzte Hoffnung! (Oho!) Betrachten wir den Zionismus; als eine historische Bewegung, dann müssen wir auch in den Kauf nehmen, daß Momente kommen werden, wo wir ein Fiasko erleiden. Aber gar nicht anfangen! Abwarten! Denken, es wird kommen? Wir werden den Willen des Volkes wecken? Ja, ich möchte den Weg sehen, wie man so den Willen des Volkes wecken wird. Ich habe um dieselbe Zeit, vor einem Jahre etwa, anläßlich der zionistischen Jahreskonferenz:, dieselben Fragen gestellt, vielleicht in etwas schärferer Form; habe ich darlauf eine Antwort bekommen? Nein, meine Damen und Herren. Diese Antwort habe ich heute erst von Herrn Dr. Marmorek und Herrn Motzkin bekommen, und sie drückt sich in guten Wünschen aus, wie ich gerne zugeben will. Und sonst sagen Sie, daß auch Sie für praktische Arbeit in Palästina sind. Wir unterscheiden uns da nur im Tone, Herr Dr, Marmoreid C'est

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